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Seite drucken - Bund der Steuerzahler: Müllabfuhr oft zu teuer

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Allgemeines => Evinger Nachrichten => Thema gestartet von: Nike am 09. Mai 2007, 06:45:32



Titel: Bund der Steuerzahler: Müllabfuhr oft zu teuer
Beitrag von: Nike am 09. Mai 2007, 06:45:32
NRW (wl) - Der Bund der Steuerzahler (BdSt) NRW kritisiert, dass immer mehr Kommunen ihre Müllabfuhr wieder selbst in die Hand nehmen. Häufig auf Kosten der Verbraucher.


Städte und Gemeinden sollten stattdessen das enorme Sparpotenzial der Sparte ausschöpfen, indem sie Leistungen regelmäßig europaweit ausschreiben, so der BdSt.

Recherchen unserer Zeitung bestätigen: Kommunen, die nach Ablauf alter Entsorgungsverträge den Wettbewerb privater Anbieter nutzten, sparten in größerem Umfang. Eine Million Euro hat etwa das niederrheinische Kevelaer bislang für die Müllabfuhr gezahlt. 400 000 Euro muss es jetzt an eine Privatfirma zahlen. „Dafür kann man es nicht selbst machen“, betonte Tiefbauamtsleiter Franz Luig gegenüber unserer Zeitung. Um rund 15 Prozent sinken in 2007 die Gebühren für den Bürger in Kevelaer.

Ähnlich profitierten in den vergangenen Jahren die Haushalte in Wenden, dem Kreis Coesfeld, Nordkirchen, Telgte, Ense oder Haltern am See von Ausschreibungen. In Kalkar bekam der bisherige Dienstleister nach der Neuausschreibung erneut den Zuschlag. Aufgrund des Konkurrenzdruckes zahlt die Stadt nur noch 170 000 Euro statt bislang 600 000 Euro. Die Müllgebühren sanken um rund 20 Prozent.

Den derzeitigen Trend zur Rekommunalisierung in der Müllabfuhr, den etwa Städte wie Bergkamen oder Fröndenberg mit Einsparungen um die 30 Prozent anstießen, kann man in diesen Gemeinden daher nicht verstehen: „Ich bin der Meinung, dass der freie Markt solche Dinge noch kostengünstiger anbieten kann“, sagt etwa der Beigeordnete in Ense, Franz-Josef Vonnahme.

Die jährliche Gebührenumfrage des BdSt zeigt: „Es ist fast ein Patentrezept: Durch die Ausschreibung spart man“, so Schledorn.