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Seite drucken - Hauptschulen gefährdet

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Allgemeines => Evinger Nachrichten => Thema gestartet von: Nike am 17. Dezember 2007, 08:32:40



Titel: Hauptschulen gefährdet
Beitrag von: Nike am 17. Dezember 2007, 08:32:40
EVING/SCHARNHORST - Der Überlebenskampf der Hauptschulen im Stadtbezirk Eving und Scharnhorst hat begonnen. Bezirksvorsteher, Fraktionsvorsitzende, Schulleiter und Pflegschaftsvorsitzende trafen sich in einer großen Runde mit Schuldezernentin Waltraud Bonekamp (Foto).

Mit den Hauptschulen Eving, am Externberg, Husen, Scharnhorst und Derne gibt es fünf Hauptschulen in den beiden Stadtbezirken. Gesetzlich sind für sie Mindestgrößen vorgeschrieben: Zweizügigkeit mit jeweils 24 Schülern in sechs Jahrgängen. "Der demografische Wandel schlägt Wellen, die Hauptschulen sind besonders betroffen - und das nicht nur in Dortmund", macht Waltraud Bonekamp deutlich. In den früheren Jahren habe man das immer noch durch die Seiteneinsteiger auffangen können. Sprich, Gymnasiasten gehen zurück zur Realschule, Realschüler zurück zur Hauptschule. "Doch auch in diesen beiden Schulformen sind die Zahlen rückläufig, und auch dort wird inzwischen um jeden Schüler gekämpft", weiß die Schuldezernentin.

Waltraud Bonekamp berichtet, dass die Verwaltung in dem Informationsgespräch Vorschläge gemacht habe, die sie aber noch nicht verraten will. Nur so viel: Die Politik ist am Zuge.

Konkrete Schließungspläne gebe es nicht, sagen die beiden Bezirksvorsteher Helmut Adden aus Eving und Heinz Pasterny aus Scharnhorst auf Anfrage der RN. "Letztlich ist es so, dass die Eltern mit ihrer Anmeldung über den Fortbestand von Schulen entscheiden", meint Pasterny. "Selbst wenn es zu Schließungen kommt, wird das sicherlich sauber und sensibel gehandhabt. Kinder dürfen nicht die Verlierer sein. Sie müssen einen vernünftigen Abschluss machen können."

Das komplette Schulsystem stellt Helmut Adden auf den Prüfstand. Er macht kein Hehl daraus, dass er das dreigliedrige Schulsystem gerne abschaffen würde. Die Jungen und Mädchen müssen einfach länger gemeinsam eine Schule besuchen."

Die Schließungen von Hauptschulen sind für Helmut Adden die letzte und schlechteste Alternative. "In meiner politischen Laufbahn habe ich das mit der Hauptschule Kemminghausen und der Hauptschule Brechten bitter erfahren", erinnert er sich. - Petra Frommeyer

Quelle: RuhrNachrichten