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Seite drucken - Kündigung „ohne Grund“ kam per Post – FC Lünen kämpft um Triftenteich

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Allgemeines => Der Sportbereich => Thema gestartet von: Nike am 27. Dezember 2007, 07:50:07



Titel: Kündigung „ohne Grund“ kam per Post – FC Lünen kämpft um Triftenteich
Beitrag von: Nike am 27. Dezember 2007, 07:50:07


„Stodollick handelt nach Gutsherrenart“

Lünen. (ma) Ernüchternder hätte der Blick in den Briefkasten kaum sein können. Wie aus dem nichts kündigte die Stadt den Nutzungsvertrag, der dem FC Lünen 74 den Spielbetrieb am Triftenteich erlaubt. „Ich glaube, die wollen uns loswerden“, sagte der sichtlich geknickte 3. Vorsitzende Hein Krüger und legte die besagte Postsendung auf den Tisch. Demnach kündigt die Stadt den Vertrag zum Ende des Jahres, erlaubt den Kickern aber, auch die Rückrunde noch zu absolvieren. Für den Vorsitzenden Christian Skaletz ist dies ein schwacher Trost. Er beruft sich auf das so genannte „Mutterpapier“, in dem die Sparmaßnahmen der Stadt bezüglich der Fußballplätze aufgelistet sind. Dort ist von 2008 die Rede, inklusive der Erlaubnis, bis zum anschließenden Sommer die Anlage zu nutzen. „Ich weiß es nicht“, entgegnete Skaletz auf die Frage, warum sich alles nun um ein Jahr nach vorne verschoben hat. Gleichzeitig ließ er seiner Enttäuschung freien Lauf: „Nach Jahren der partnerschaftlichen Zusammenarbeit wird uns nicht einmal ein Grund genannt. Das ist, was uns am meisten ärgert.“ Krüger ergänzte brüskiert: „Wir sind ja nicht nur Sportler, wir sind auch Bürger dieser Stadt. Und so geht man nicht mit seinen Bürgern um, das ist Gutsherrenart.“ Doch bis die Bagger zum Abriss an den Triftenteich rollen, stehen noch zähe Gespräche an. Auf Druck des FC findet am 2. August ein weiteres Treffen mit dem Bürgermeister Stodollick statt. Wenn auch dieser Dialog keine Fortschritte bringe, so Geschäftsführer Andreas Schweda, sei der FC gerüstet für den Gang vors Gericht. „Einen Rechtsstreit können wir durchstehen.“ Überleben kann der Verein am Preußenhafen laut eigener Einschätzung auch die demografische Entwicklung, welche Stodollick als wichtiges Argument für die Schließung der Sportanlage aufführt. Bereits jetzt nutzt eine Seniorenlaufgruppe die Sportanlage als Ausgangspunkt für ihre Ausflüge. Krüger kann sich einen Ausbau dieser Sparte gut vorstellen: „Viele Gruppen, die auf dem Gelände der Landesgartenschau laufen, würden die Umkleiden und Fahrradabstellplätze gerne nutzen.“ Genau wie die zahlreichen Mannschaften, deren Umsiedlung auf andere Plätze ein Problem darstellen würde. Zwar stricken die Verantwortlichen bereits einen „Plan B“, eine Fusion mit dem VfB Lünen oder dem Lüner SV könnte aber an fehlenden Kapazitäten scheitern. Doch an einen Zusammenschluss wollen die 74’er gar nicht denken. Angestrebt wird weiterhin der Erhalt des Spielbetriebs am Triftenteich. „Nicht umsonst haben wir hier so viel Schweiß und Mühe in die Pflege des Platzes und den Bau des Vereinsheims investiert“, gaben sich der Vorstand und die zusätzlich erschienenen Clubmitglieder weiterhin optimistisch.


http://www.fcluenen74.de/start.html