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Seite drucken - Neue Wege im Stadtbezirk - Evinger Marketing stellt 7. Faltblatt vor

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Allgemeines => Evinger Nachrichten => Thema gestartet von: Nike am 11. Juli 2008, 05:39:36



Titel: Neue Wege im Stadtbezirk - Evinger Marketing stellt 7. Faltblatt vor
Beitrag von: Nike am 11. Juli 2008, 05:39:36
Zitat
Auf die Spuren des Bergbaus kann sich der Wanderer mit dem neuen Faltblatt des Evinger Stadtbezirksmarketings begeben. Zahlreiche Wegpunkte sind an den Zeugen der Kumpel-Zeit gesetzt.

Der Hammerkopfturm in der Evinger Mitte ist der erste Wegpunkt.
Foto: Archiv
Dabei kommt er z.B. an der Evinger Mitte – dem Standort der ehemaligen Zeche Minister Stein –, den durch Bergbausenkungen entstandenen Biotopen Winterkampweg und „Auf dem Brink“ sowie dem Wohlfahrtsgebäude am Nollendorfplatz vorbei.
Dies erfüllte viele Funktionen von der Badeanstalt und Wäscherei bis zur Haushaltsschule und zum Ledigenheim für die Bergleute und ihre Familien. Weitere Stationen sind der Malakowturm der Zeche Fürst Hardenberg, Denkmäler der bei Grubenunglücken umgekommenen Bergarbeiter sowie Straßen, Gebäude und Siedlungen, die die industrielle Geschichte Evings zeigen. Eine Zeitleiste beginnt mit der ersten Probebohrung im Jahre 1855 und endet mit der Schließung von Minister Stein 1987.

Kleine Etappen

20 bis 25 Kilometer umfasst die gesamte Strecke, die auf einer Wanderkarte anschaulich dargestellt ist. Natürlich lässt sie sich in kleinere Etappen unterteilen. Bei der Vorstellung des Faltblattes erläuterte Bezirksverwaltungsstellenleiterin Dorothee Lindemann-Güthe, die Geschäftsführerin des Marketings, dass die Arbeitsgruppe bei diesem Flyer erstmals die Hilfe von Fachleuten benötigte. „Und es ist ganz toll, dass wir alle Fachleute in Sachen Bergbau hier in Eving fanden.“

Der Kreis schließt sich

Der Flyer erklärt auch, wie die Kohle entstanden ist. „Zur Zeit, als die Kohlenflöze gebildet wurden, gab es schon Gingkobäume“, schilderte Dorothee Lindemann-Güthe. „25 Gingkobäume wurden auf dem Grünen Platz in der Evinger Mitte gepflanzt, so schließt sich der Kreis“, sagte sie. Das Marketing hat die Broschüre mit tatkräftiger Unterstützung des Evinger Geschichtsvereins, des Heimatvereins Holthausen, des Fördervereins Bergbauhistorischer Stätten, der evangelischen Kirchengemeinde Brechten sowie der Naturfreunde Deutschlands, Ortsgruppe Eving, erstellt. Bezirksbürgermeister Helmut Adden dankte allen Akteuren, besonders Wolfgang Rühl, Volker Schacke und Dorothee Lindemann-Güthe, bei der alle Fäden zusammen gelaufen seien.

    * Das Stadtbezirksmarketing Eving plant bereits das nächste Faltblatt. Es soll sich mit den „Stolpersteinen“, die von der Bürgerinitiative „Gesicht zeigen gegen rechts“ eingerichtet worden sind, befassen. Ein erstes Treffen ist für September geplant.

Von Uwe Brodersen am 10. Juli 2008 14:29 Uhr

Quelle: Ruhr Nachrichten