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Seite drucken - Handel auf Gneisenau ab 2006 realistisch

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Allgemeines => Allgemeine Themen und News => Thema gestartet von: Nike am 13. September 2004, 15:23:56



Titel: Handel auf Gneisenau ab 2006 realistisch
Beitrag von: Nike am 13. September 2004, 15:23:56
Fünf Jahre sind seit der ersten Idee für ein Einzelhandelszentrum auf der Gneisenaubrache verstrichen. Nun sind die ersten städtebaulichen Entwürfe fertig. Allerdings mit drei Varianten für den Bereich Gneisenau-Süd, da noch immer kein ansiedlungswilliger Bau- und Gartenmarktbetreiber gefunden werden konnte.

Vertreter aus Verwaltung und Politik, der Grundstückseigentümer Montan Grundstücksgesellschaft (MGG) und der Projektentwickler RAG Gewerbeimmobilien (RGI) hatten sich jetzt zu einer Planungswerkstatt zusammengefunden, um ein städtebauliches Konzept für den geplanten Einzelhandelsstandort an der Altenderner Straße zu diskutieren und zu erarbeiten.

Auf dem rund 10 Hektar großen Bereich Gneisenau-Nord sollen auf einer Fläche von 1,6 Hektar zwei Gebäudekomplexe entstehen, in denen ein Lebensmittel-Vollsortimenter, ein Lebensmittel-Discounter, ein Getränkehandel, ein Textil-Discounter und weitere kleine Geschäfte untergebracht sind. "Die gesamte Verkaufsfläche beträgt dann 3200 Quadratmeter", berichtete stellvertretender Planungsamtsleiter Ludger Wilde. Zu erreichen seien die Gebäude über zwei Zufahrten von der Altenderner Straße her.

In die Planung einbezogen ist auch ein Bereich, der künftig als öffentliche Grünfläche genutzt werden soll. "Ein multifunktionaler Platz auf dem Veranstaltungen oder auch der Markt stattfinden könnten", so Michael Lüning vom SPD Ortsverein Derne. Denn der eigentliche Marktplatz, direkt gegenüber, sei zu klein und würde nur als Parkplatz missbraucht.

Die auf dem südlichen Gelände gelegenen Denkmäler Tomson Bock und Doppelbock wurden ebenfalls bei der Planung berücksichtigt, da sie als Identifikationspunkte zur Bergbau-Vergangenheit stehen bleiben sollen. Sichtachsen zu den Denkmälern, die sich durch das komplette Areal ziehen, sollen ihre Bedeutung hervorheben. "Darüber hinaus soll der Bereich zwischen den Denkmälern attraktiv gestaltet werden, so dass eine Nutzung des Tomson Bock zum Beispiel für Gastronomiezwecke ermöglicht wird", erklärte Planungsdezernent Ullrich Sierau.

Die drei Planungsalternativen für den Bereich Gneisenau-Süd sollen im Rahmen einer späteren Ansiedlung konkretisiert werden.

Insgesamt zeigten sich alle Teilnehmer der Planungswerkstatt über die Entwürfe zufrieden, "besonders da ein unverwechselbarer Charakter geschaffen werden konnte, der trotzdem einen organisch gewachsenen Eindruck hinterlässt", betonte Sierau.

Die Ergebnisse der Werkstatt bilden nun die Grundlage für die Weiterführung des Bebauungsplanverfahrens.

Die hierfür notwendigen politischen Beschlüsse werden im vierten Quartal 2004 eingeholt. Ziel ist es bis Sommer 2005 Baurecht zu schaffen.

"Der Abschluss der Sanierung, Herrichtung und Erschließung der rund 16 000 Quadratmeter großen Fläche ist für die zweite Jahreshälfte 2005 geplant, so dass in der zweiten Jahreshälfte 2006 der dann realisierte Einzelhandelsbereich, seine Funktion als Versorgungsstandort für Derne aufnehmen kann", zeigte sich Prof. Dr. Hans-Peter Noll, Geschäftsführer der MGG, zuversichtlich.