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Seite drucken - Teures Spielzeug nur mit Zustimmung der Eltern kaufen

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Allgemeines => Allgemeine Themen und News => Thema gestartet von: Nike am 13. Januar 2005, 07:10:03



Titel: Teures Spielzeug nur mit Zustimmung der Eltern kaufen
Beitrag von: Nike am 13. Januar 2005, 07:10:03
Stuttgart (dpa/gms) - Geben Kinder zu Weihnachten geschenkt bekommenes Geld ohne Wissen ihrer Eltern für teures Spielzeug aus, muss der Händler die Sachen wieder zurücknehmen. Das berichtet die Verbraucher-Zentrale Baden-Württemberg in Stuttgart.

«Kinder unter 7 Jahren sind überhaupt nicht geschäftsfähig, Kinder zwischen 7 und 18 Jahren sind eingeschränkt geschäftsfähig», erklärt Verbraucherschützerin Evelyn Keßler. Der zwischen Kind und Händler zustande gekommene Kaufvertrag gilt deshalb als schwebend unwirksam: «Wenn Eltern damit nicht einverstanden sind, können sie das Geschäft widerrufen.»

Wie schnell ein Händler bei einem allein einkaufenden Kind misstrauisch werden muss, hängt sehr von dessen Alter und der Summe ab, die es ausgeben will. Übersteigt diese merklich das für die Altersgruppe übliche Taschengeld, sollte dem Kind nur etwas mit ausdrücklicher Genehmigung seiner Eltern verkauft werden.

«Geht ein Fünfjähriger in einen Laden und kauft für 30 Euro Zeichenblöcke mit beliebten Comicfiguren, ist der Händler dumm, wenn er dem Kind die Sachen verkauft», beschreibt Keßler eine typische Situation. Schließlich seien 30 Euro für so ein kleines Kind viel Geld. Ganz anders sehe die Lage dagegen aus, wenn ein 15 Jahre alter Jugendlicher ein Computerspiel für 30 Euro erwerben will. In diesem Fall könne der Händler davon ausgehen, dass das Taschengeld des jungen Kunden für den Kauf reicht - und über ihr Taschengeld dürfen Kinder und Jugendliche frei verfügen.