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Seite drucken - Mieterverein: Abrechnungen oft fehlerhaft

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Allgemeines => Allgemeine Themen und News => Thema gestartet von: Nike am 28. Januar 2005, 06:22:39



Titel: Mieterverein: Abrechnungen oft fehlerhaft
Beitrag von: Nike am 28. Januar 2005, 06:22:39
Mehreren Tausend Mietern sind zum Ende des vergangenen Jahres chaotische Heiz- und Betriebskostenabrechnungen ins Haus geflattert. Davon geht der Mieterverein aus.

Grund: Bis zum 31.12.2004 müssen Vermieter die Abrechnungen für das Vorjahr zustellen " wer diese Frist versäumt, hat keine Ansprüche mehr. Deshalb sind anscheinend zahlreiche Aufstellungen auf die Schnelle verfasst worden. "Uns liegen etliche Abrechnungen vor, die offensichtlich falsch sind und für die Betroffenen eine erhebliche finanzielle Belastung darstellen", sagt Holger Gautzsch vom Mieterverein. Dummerweise sind die Fehler auf den ersten Blick meist nicht zu erkennen.

Einige Beispiele:

Die Viterra AG hat laut Mieterverein in Siedlungen, in denen Wohnungseigentum gebildet wurde, zum Teil vier Abrechnungen für 2003 verschickt. Betroffen seien rund 3000 Mieter. "Diese Rechenwerke sind selbst für unsere Juristen kaum zu durchschauen", so Gautzsch. Die Kosten seien künstlich rechnerisch getrennt worden. Viterra-Sprecher Peter Kummer weist die Vorwürfe zurück. "Dass die Forderungen korrekt sind, hätten wir dem Mieterverein gern im Vorfeld bewiesen."

In Viterra-Siedlungen, in denen 2002 Wohneigentum gebildet wurde, erfasse die jetzt verschickten Abrechnungen nicht nur einen Zeitraum von mehr als 12 Monaten. "Das ist rechtlich nicht zulässig", erklärt Gautzsch.

Mieter einer ehemaligen Veba-Siedlung in Westerfilde fielen eine Woche vor Weihnachten aus allen Wolken: Mit Schreiben vom 16.12. erhielten sie eine Heizkostenabrechnung für das Jahr 2000. Innerhalb von 14 Tagen sollten Nachforderungen bis zu 600 Euro beglichen werden. In fast allen Fällen, so Gautzsch, sei noch vor Jahresende ein Mahnbescheid beantragt worden. Der Mieterverein geht aber davon aus, dass die alten Forderungen verwirkt seien. Ein Widerspruch sei auch jetzt noch möglich.

Rund 100 Mieter der Feldhoffstiftung in der Clemens-Veltum-Straße sollen ebenfalls unzulässige Abrechnungen bekommen haben. "Darin wurden die Heizkosten pauschal abgerechnet, andere Kosten wurden in einer großen Position zusammengefasst. Beides ist unzulässig!" Besonders tückisch: Einigen Betroffenen wird eine Gutschrift in Aussicht gestellt, weil zu hohe Vorauszahlungen zugrunde gelegt wurden.

Der Mieterverein rät: Abrechnungen genau prüfen. Im Zweifel Widerspruch einlegen. - weg

Weitere Infos und allgemeine Musterbriefe gibt es beim Mieterverein unter Tel. 5576560.


Titel: Mieterverein: Abrechnungen oft fehlerhaft
Beitrag von: Nike am 08. Juni 2007, 09:16:03
Zahlreiche Möglichkeiten zur Mietminderung

Berlin (dpa/tmn) - Steht ein Gerüst vor der Hausfassade und nehmen Plastikfolien an den Fenstern das Licht, berechtigt das zur Minderung der Miete, urteilte das Hamburger Amtsgericht. Darauf weist der Deutsche Mieterbund (DMB) in Berlin hin.

Gut 300 solcher Urteile hat der DMB in seiner jetzt neu aufgelegten Broschüre «Wohnungsmängel und Mietminderung» zusammengefasst. Auf rund 90 Seiten geht es um Schimmel oder Ungeziefer in der Wohnung ebenso wie um die Belastung von Mietern durch Wohngifte oder Lärm.

Informationen: Die Broschüre ist für 6,20 Euro inklusive Versand erhältlich beim DMB-Verlag, 10169 Berlin