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Seite drucken - Schaum-Feuerlöscher für Privathaushalte am besten geeignet

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Allgemeines => Ich biete... -Wir bieten... => Thema gestartet von: Anonymous am 08. Februar 2005, 22:09:10



Titel: Schaum-Feuerlöscher für Privathaushalte am besten geeignet
Beitrag von: Anonymous am 08. Februar 2005, 22:09:10
Kassel (dpa/gms) - Für den Brandschutz in Privathaushalten sind nicht alle Feuerlöscher gleich gut geeignet. Darauf weist der Bundesverband Brandschutz-Fachbetriebe (BVBF) in Kassel hin.

Zwar lassen sich Entstehungsbrände in der Wohnung sowohl mit Pulver- als auch mit Schaum- oder CO2-Löscher bekämpfen. Allerdings sind mit einigen Löschmitteln auch Nachteile verbunden: «Mit einem Pulverlöscher saut man sich die ganze Wohnung ein», warnt BVBF-Pressebeauftragter Volker Schulz.

Das salzhaltige ABC-Pulver aus Pulverlöschern bildet laut Schulz beim Versprühen über den Flammen eine Kruste und erstickt das Feuer. Allerdings verteile sich das Löschmittel auch im ganzen Raum und dringe in Zwischenräume ein, wodurch beispielsweise elektrische Geräte beschädigt werden können. Pulverlöscher seien daher eher für den Brandschutz in Garagen oder Kellerräumen geeignet.

«Für den Wohnbereich eigenen sich am besten Schaumlöscher», empfiehlt Schulz. Sie enthalten eine wässrige Lösung mit einem Netzmittel. Beim Versprühen legt sich ein Schaumfilm über die Flammen, der ihnen den Sauerstoff entzieht. Brände würden damit gezielt gelöscht, ohne die gesamte Umgebung zu verunreinigen.

Ebenfalls erhältliche CO2-Löscher eignen sich laut Schulz dagegen vor allem für die Bekämpfung von Elektrobränden, etwa im gewerblichen Bereich. Anders als Pulver oder Schaum beschädige das Gas keine elektronischen Bauteile. Feuerlöscher mit dem Gasgemisch Halon als Füllung seien mittlerweile verboten: Weil Halon die Ozonschicht schädigt, darf es nicht mehr verwendet werden.

Bei der Anschaffung eines Feuerlöschers für die Wohnung ist laut Brandschutzexperte Schulz nicht nur die Wahl des Löschmittels, sondern auch die Größe zu beachten. Ein Sechs-Kilo-Gerät, im Handel ab etwa 60 Euro erhältlich, sollte es schon sein: «Damit können Sie eine brennende Schrankwand löschen.» Bei kleineren Löschern sei das Löschmittel dagegen zu schnell verbraucht.

Montiert werden sollten Feuerlöscher im Haus an der Wand «griffbereit an zentralen, leicht zugänglichen Stellen», rät Schulz. Gesetzlich vorgeschrieben seien sie zwar nur für Privathaushalte, in denen eine Flüssiggasheizung vorhanden ist. Die Experten vom BVBF raten aber allen Hausbesitzern zur Brandschutzvorsorge: Rechtzeitig erkannt, lasse sich ein Brand mit einem Feuerlöscher fast immer im Keim ersticken.


24. Januar 2005 | 12:57 Uhr | Quelle: dpa