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Seite drucken - Mieter sind misstrauisch

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Allgemeines => Allgemeine Themen und News => Thema gestartet von: Nike am 12. März 2005, 14:49:19



Titel: Mieter sind misstrauisch
Beitrag von: Nike am 12. März 2005, 14:49:19
EVING - Die Angst geht um in der Alten Kolonie.

Grund ist ein Schreiben der Dortmunder Niederlassung der Viterra AG, die ihre Mieter in der Friesenstraße auffordert, bis kommenden Dienstag von ihnen genutzte Gartengrundstücke zu räumen. Die Viterra setzte den Mietern eine Frist von vier Wochen, um die Pflanzen, Bäume, schmucken Gartenhäuser und sonstigen Einrichtungen auf eigene Kosten zu entfernen.

"Dagegen können wir natürlich nichts machen", weiß Norbert Jeromin - (Foto), der ebenfalls in der Friesenstraße wohnt und das Vorgehen in seiner Nachbarschaft sowie das Vermessen anderer Grundstücke in seiner Nähe argwöhnisch beobachtet. "Wir wollen wissen, wie es in der Siedlung überhaupt weiter geht, da uns niemand richtig Auskunft gibt," klagte der Mieter-Sprecher in der letzten Sitzung der Bezirksvertretung.

Auch die Ortspolitiker waren überrascht. Sie wussten nichts von der neuen Entwicklung in der früheren Bergarbeitersiedlung. Bezirksvorsteher Helmut Adden erklärte, dass es um Privatrecht gehe und die Politik keinen Einfluss nehmen könne.

Die stellvertretende Sprecherin der Viterra AG, Barbara Massing, informierte auf Anfrage unserer Zeitung, dass die Viterra das Grundstück verkaufen und dass der Investor dort drei Einfamilienhäuser mit Garagen errichten werde. Dafür gebe es auch eine Baugenehmigung.

"Wir haben alle Mieter angeschrieben, die rund um dieses Grundstück wohnen, da wir selbst nicht genau wissen, wer das Gelände überhaupt als Gartenanlage nutzt " und das unentgeltlich seit 15 Jahren", fügte sie hinzu. Die Wohnungsbaugesellschaft sei daran interessiert, mit den Kolonie-Bewohnern ins Gespräch zu kommen, da man über die Nutzung der "Restflächen" diskutieren könne. Sie möchten sich doch unter Tel. 57704235 an den Vertrieb Dortmund wenden.

Zukunftsangst ist für die Kolonie-Bewohner nichts Neues. Mit dem Zechensterben Mitte der 70er Jahre sollte die Kolonie schon einmal privatisiert werden. Engagiert kämpften die Evinger damals für den Erhalt und eine lebendige Nachbarschaft. 1989 gab es neue Konflikte. In der Frisenstraße drohte der Abriss einiger Häuser. Auch das wurde verhindert. - fro