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Seite drucken - "Wir fahren auch in die Kreisliga"

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Allgemeines => Der Sportbereich => Thema gestartet von: Nike am 14. März 2005, 16:35:04



Titel: "Wir fahren auch in die Kreisliga"
Beitrag von: Nike am 14. März 2005, 16:35:04
Die Situation ist ernst. Das wissen natürlich alle Fans von Borussia Dortmund.

Doch dass "hier die Lichter ausgehen", wie es Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke formuliert hat, wenn die heutige Versammlung der Fonds-Anleger der Stadiongesellschaft Molsiris nicht nach Wunsch verläuft, kann und will niemand glauben.

"Der wirtschaftliche Aspekt wird entscheidend sein", vermutet zum Beispiel Dennis Gotziina - (1. Foto). Er kann sich nicht vorstellen, dass die Anleger das Unternehmen BVB nicht retten wollen. Doch auch wenn der Härtefall eintreten sollte, will er Borusse bleiben. "Ich bin immerhin erst vor vier Wochen Mitglied geworden."

"Der BVB hat die tolerantesten Fans der Liga", meint Dauerkarteninhaber Mark Rose - (2. Foto). "Wenn die Versammlung aber falsch verläuft, wird hier wohl einiges los sein." Das Schlimmste für den Dortmunder: "Es geht doch hier gar nicht mehr um Fußball. Die Spiele werden immer unwichtiger."

Der Essener Peter Grönebaum - (3. Foto) macht sich viele Gedanken um seine Borussia. Früher war er Schalke-Fan, doch der Bundesliga-Skandal der 70er Jahre habe ihn "bekehrt". "Und nun ist man in der Situation, dass man nur hoffen kann." Sollten die Fonds-Anleger der Sanierung zustimmen, glaubt Grönebaum auch fest an die Lizenz für die kommende Saison. "Die Umbenennung des Westfalenstadions wäre traurig", beschäftigt er sich mit den Schlagzeilen der vergangenen Woche. Aber das würde der Fan akzeptieren, wenn es den BVB wieder in ruhiges Fahrwasser brächte.

Tochter Sabine Grönebaum - (4. Foto), seit ihrem ersten Stadionbesuch vor zehn Jahren glühende Borussia-Dortmund-Anhängerin, steht der weiteren Entwicklung eher gelassen gegenüber: "Das wird schon werden." Eine Insolvenz und eine Neugründung sind für sie unvorstellbar. "Aber wenn es doch passieren sollte, fahren wir auch in die Kreisliga", verspricht der Vater.

Was für die Fans aus der Region unvorstellbar ist, sieht Evi Behrendt - (5. Foto) mit etwas anderen Augen. Die Würzburgerin ist erst seit wenigen Monaten, also inmitten der großen BVB-Krise, zum Dortmund-Fan geworden. Sie besucht regelmäßig Heim- und Auswärtsspiele, hat sich aber durch ihren Wohnort in Würzburg eine objektivere Sicht bewahrt. "Man kann das Sanierungskonzept ja schlecht einschätzen." Für sie sei es aber schon vorstellbar, dass die Anleger den Plänen nicht zustimmten. "Dann wäre es sehr tragisch, wenn solch ein Traditionsclub durch Misswirtschaft in Grund und Boden genietet wird." - Johannes Franz