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Seite drucken - Düsseldorf und Dortmund verletzen Feinstaub-Grenze

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Allgemeines => Evinger Nachrichten => Thema gestartet von: Nike am 12. April 2005, 12:21:43



Titel: Düsseldorf und Dortmund verletzen Feinstaub-Grenze
Beitrag von: Nike am 12. April 2005, 12:21:43
In Düsseldorf und Dortmund ist das zulässige EU-Limit für Feinstaub in der Luft überschritten worden. Erhöhte Werte wurden bereits am Montag zum 36. Mal in diesem Jahr an der Corneliusstraße in Düsseldorf und an der Brackeler Straße in Dortmund gemessen, wie eine Sprecherin des Landesumweltamtes in Essen mitteilte. Erlaubt sind jährlich maximal 35 Überschreitungen.

Der seit 1. Januar gültige EU-Tagesgrenzwert beträgt 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. Damit treten seit längerem vorbereitete Aktionspläne der beiden Städte in Kraft. In der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt gibt es auf der Corneliusstraße unter anderem Fahrverbote für Lkw mit über 2,8 Tonnen Gewicht. In Dortmund soll nach Angaben der Stadtverwaltung auf der Brackeler Straße unter anderem ein Fahrverbot für Lkw ab 7,5 Tonnen Gewicht gelten.
Auch andere Städte reagieren

Auch Berlin erwägt in Teilen der Stadt ein Fahrverbot. Die Behörde für Stadtentwicklung teilte mit, dass sie seit Freitag Autos und Laster zählt, um über geeignete Umleitungen entscheiden zu können. Am Mittwoch hatte Berlin das zulässige Limit überschritten. Zuvor hatten bereits sechs weitere Städte den Grenzwert erreicht,unter anderem München und Stuttgart

Unter Feinstaub werden kleinste, mit bloßem Auge nicht erkennbare Partikel verstanden. Diese sind unter anderem in Dieselruß enthalten. Erhöhte Konzentrationen in der Luft können nach Studien Atemwegserkrankungen, Herz-Kreislauf-Versagen und Lungenkrebs auslösen.

Mit der Frage, wie gefährlich Feinstaub für die Gesundheit ist, befasst sich heute auch das Präsidium des Deutschen Städtetages. Rund 30 Oberbürgermeister aus dem gesamten Bundesgebiet sprechen in Darmstadt über mögliche Fahrverbote. In Berlin diskutiert Verkehrsminister Stolpe mit Vertretern der Automobil- und Energiewirtschaft.