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Allgemeines => Allgemeine Themen und News => Thema gestartet von: Nike am 27. Juli 2005, 13:37:07



Titel: Mutter-Kind-Kuren: Viele werden zunächst abgelehnt
Beitrag von: Nike am 27. Juli 2005, 13:37:07
Neuhaus am Inn (dpa/gms) - Viele Anträge auf Mutter-Kind-Kuren werden zunächst abgelehnt. Oft haben überlastete Mütter erst im zweiten Anlauf eine Chance. Das berichtet Sonja Rogmans vom Vorstand des Mutter-Kind-Hilfswerkes in Neuhaus am Inn.

«Für die Bewilligung ist es mittlerweile fast Ausschlag gebend, dass der Ablehnung durch den medizinischen Dienst der Krankenkassen widersprochen wurde». Seit einem halben Jahr sei eine dauerhafte Abwehrhaltung der Krankenkassen zu beobachten, sagt Rogmans. Die Kuren seien jedoch wichtig, damit überlastete Mütter nicht chronisch krank werden. Langzeituntersuchungen hätten gezeigt, dass unter anderem die Zahl der Arztbesuche in den sechs Monaten nach der Kur von fünf auf drei sinke. Die Kuren seien nach wie eine Regelleistung der Krankenkassen.

Rogmans rät Frauen, deren Antrag abgelehnt wurde, den Arzt nochmals um ein Attest zu bitten. «Außerdem sollten Mütter in einem eigenen Schreiben darstellen, warum sie meinen, dass sie eine Kur brauchen.» Wichtig sei auch ein Protokoll des Tagesablaufes.

Allerdings sollten sich Mütter laut Rogmans auch klar machen, dass die Kur kein Urlaub ist. «Viele denken noch, dass es eine Erholungsmaßnahme ist.» Tatsächlich aber sei bei vielen Programmpunkten, wie etwa den Kursen von Ernährungsberaterinnen, aktive Mitarbeit gefordert.

Informationen: Mutter-Kind-Hilfswerk, Millberger Weg 1, 94152 Neuhaus/Inn (Tel: 08503/914 90, Fax: 08503/91 49 20, Internet: www.mutter-kind-hilfswerk.de). Die bundesweit rund 100 Beratungsstellen des Hilfswerkes helfen unter anderem bei der Formulierung von Widersprüchen.

www.mutter-kind-hilfswerk.de