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Seite drucken - Zeche Minister Stein

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Allgemeines => Allgemeine Themen und News => Thema gestartet von: Nike am 22. August 2005, 16:58:43



Titel: Zeche Minister Stein
Beitrag von: Nike am 22. August 2005, 16:58:43
Die ehemalige Zeche Minister Stein im Dortmunder Stadtbezirk Dortmund-Eving wurde 1856 von Theodor Sprenger, einem Kaufmann aus Essen, und Heinrich Grimberg, einem Gastwirt aus Bochum, gegründet. Den Namen Minister Stein trug die Zeche seit dem 4. April 1871.

Nach der Fertigstellung eines Malakoffturmes und der Tagesanlagen wurde bereits 1878 eine jährliche Förderung von über 100000 Tonnen überschritten. In der Gründerkrise 1873/74 erwarb ein Konsortium unter Führung Friedrich Grillos, der auch Besitzer der benachbarten Zeche Fürst Hardenberg war, das Bergwerk. Beide Zechen fusionierten und neuer Eigner wurde die Gelsenkirchener Bergwerks-AG.

Zwischen 1923 und 1926 wurde Minister Stein zur Großschachtanlage mit mittlerweile 4 Schächten ausgebaut. 1926 wurde über Schacht 4 ein Hammerkopf-Förderturm aufgestellt. Es war der erste für zwei gleichberechtigte Förderungen ausgelegte stählerne Förderturm in Deutschland.

1929 erzielt die Grube mit über 1,6 Millionen Jahrestonnen ihre bis dato höchste Fördermenge. Nach Inbetriebnahme von Schacht 6 im Jahr 1940 stieg Minister Stein mit einer Förderung von 3,7 Mio. t zur größten Zeche im Ruhrgebiet auf. Im 2. Weltkrieg wurde Minister Stein durch mehrere Bombenangriffe schwer beschädigt, die Produktion konnte erst im Herbst 1946 wieder aufgenommen werden.

Nach der Liquidation der Gelsenkirchener Bergwerks-AG ging die Zeche 1953 zur neugegründeteten Dortmunder Bergbau AG über, die später Teil der Ruhrkohle AG wurde.

Die letzte Kohle wurde auf Minister Stein 1987 gefördert, dann wurde das Bergwerk stillgelegt. Auf dem ehemaligen Gelände der traditionsreichen Zeche im Herzen des Dortmunder Stadtteils Dortmund-Eving erinnert heute nur noch der grundsanierte Hammerkopfturm, als Landmarke der Neuen Mitte Evings, an die langjährige Bergbaugeschichte Minister Steins.

Quelle:

http://de.wikipedia.org/wiki/Zeche_Minister_Stein