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Seite drucken - Soundgarden schließt nach 13 Jahren und fühlt sich als Opfer

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Allgemeines => Evinger Nachrichten => Thema gestartet von: Nike am 21. Februar 2006, 20:38:25



Titel: Soundgarden schließt nach 13 Jahren und fühlt sich als Opfer
Beitrag von: Nike am 21. Februar 2006, 20:38:25
Dortmund – Ausgezappelt! Die Diskothek Soundgarden schließt. Am 4. März steigt die „Closing Party“, danach wird der Club nur noch für einige vertraglich vereinbarte Konzerte öffnen.

Für Geschäftsführerin Kathrin Stock die logische Folge einer „monatelangen Kampagne der Stadt“.

Der Schlussstrich nach 13 in der Mehrheit erfolgreichen Jahren ist zugleich finaler Akt eines Trauerspiels, das sich seit geraumer Zeit um die Großraumdiskothek auf dem Brachgelände des Güterbahnhofs Ost entsponnen und seit Sommer 2005 zugespitzt hat. Grund: Der Club hatte wiederholt gegen Jugendschutzbestimmungen verstoßen.

Dabei schien die Soundgarden-Welt Anfang Februar wieder in Ordnung zu sein. Da nämlich kippte das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen eine Auflage des Ordnungsamtes. Die städtische Behörde hatte den Betreibern am 12.  Januar die befristete Betriebserlaubnis einmal mehr nur unter der Voraussetzung erteilt, dass Jugendlichen kein Zutritt gewährt wird.

Die Richter schmetterten diese Auflage ab und gaben den Disko-Betreibern in allen Punkten Recht. In der Urteilsbegründung, die unserer Redaktion vorliegt, bezieht sich das Gericht dabei vor allem auf das neue, strengere Zutrittsmodell, zu dessen konsequenter Einhaltung der Soundgarden sich verpflichtet hat – und das auch Wirkung zeige. So sei bei einer Kontrolle in der Nacht vom 23. auf den 24. Dezember 2005 „lediglich ein unbegleiteter Jugendlicher“ nach Mitternacht angetroffen worden. Auch könnten die Betreiber nicht für jeden Einzelfall verantwortlich gemacht werden.

Dass die Stadt das Urteil nun quasi als eigenen Erfolg verkaufe und Eltern, Anwohner und Gäste des Clubs auffordere, Verstöße umgehend zu melden, wertet Kathrin Stock als i-Tüpfelchen. Längst hätten die Soundgarden-Besucher „nicht mehr gewusst, woran sie sind. Mal durften sie erst ab 18 rein, plötzlich wieder ab 16, fühlten sich dann aber durch die strengen Kontrollen gegängelt“. Die Quittung: Immer weniger Gäste kamen. „Die Zahlen sind massiv zurückgegangen. Ein wirtschaftlicher Betrieb war nicht länger möglich“, sagt Kathrin Stock. „Der ewige Streit mit der Stadt hat uns zermürbt.“
 
Die Visions-Party mit der Band Blackmail (3.3.) sowie die Konzerte von Boysetsfire (19.3.), Monster Magnet (3.4.), Jeanette (3.5.) und Silbermond (16.5.) finden statt.

www.soundgarden-online.de