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Seite drucken - "Falsch und unverschämt"

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Allgemeines => Evinger Nachrichten => Thema gestartet von: Nike am 10. März 2006, 10:22:56



Titel: "Falsch und unverschämt"
Beitrag von: Nike am 10. März 2006, 10:22:56
Eving - Zweieinhalb Din-A 4- Seiten lang ist die Erklärung des Evinger Bezirksvorstehers Helmut Adden - (Foto), mit der er sich gegen Vorwürfe des Architekten Manfred Andexer wehrt, die Ortspolitik bremse und verhindere Investitionen im Stadtbezirk (wir berichteten).

Adden, der die Erklärung in der Sitzung der Bezirksvertretung vorlas, bezog sich auf drei Projekte im Stadtbezirk, in die Andexer bzw. die Grundstücksentwicklungs & Verwaltungs GmbH (gev) involviert sind oder waren: den Rahmenplan Evinger Mitte, die Umgestaltung Bayrische Straße rund um die Grüne Tanne sowie die Folgenutzung des Geländes der ehemaligen Gaststätte Haus Heuner.

"Die Aussage, allein die Bezirksvertreter hätten alles kaputt diskutiert, ist falsch und eine Unverschämtheit", so Adden. Der Rahmenplan Evinger Mitte sei am 19.1.2000 in der BV beschlossen worden. "Fast zwei Jahre später, am 13.11. 2002, haben wir Bilanz gezogen und mussten feststellen, dass bis dahin nichts geschehen war. Im Gegenteil, es wurden immer wieder neue Pläne vorgestellt", schreibt Adden. Später sei das Gelände für Manfred Andexer uninteressant geworden. Seitdem bemühten sich die Wirtschaftsförderung und das Planungsamt, eine für alle befriedigende Lösung zu finden.

Und an der Bayrischen Straße seien auch die Bauherren und Investoren der gleichnamigen Projektgesellschaft gefragt und nicht die Politik, schreibt Adden. Für die Entwicklung sei es wichtig, dass die Tankstelle abgerissen wird, da alle anderen Planungen wie der Rewe-Neubau und eventuell eine Aldi-Ansiedlung davon abhängig seien. Eine zügige Umsetzung der Tankstellenplanung sei daher unbedingt notwendig.

In seinem letzten Beispiel ging Adden auf den geplanten Getränkemarkt am ehemaligen Haus Heuner ein. "Auch hier haben wir nichts verhindert. Es muss doch die Frage erlaubt sein, was städtebaulich für diesen Bereich vernünftig ist. Warum soll an einer Stelle ein Getränkemarkt gebaut werden, wenn es ein paar Meter weiter schon einen gibt? Auch in diesem Fall hat die BV nichts verhindert, sie hat schon vor Jahren für den Fall eines Abrisses des Gebäudes Wohnbebauung favorisiert", so Adden.

Der Bezirksvorsteher ernete für seine Erklärung von allen Fraktionen Dank und Beifall. "Wir werden uns auch in Zukunft nicht mundtot machen lassen", meinte CDU-Sprecher Klaus Neumann.

Zusammenarbeit

Alle BV-Mitglieder suchen aber weiterhin die Zusammenarbeit mit Architekten und Investoren. "Für deren Pläne haben wir immer ein offenes Ohr. Wir wollen gemeinsam entscheiden, was für unseren Stadtbezirk gut ist", meinte Helmut Adden zum Abschluss. - fro