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Seite drucken - Finanzberatung: Auf Provision ansprechen

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Allgemeines => Allgemeine Themen und News => Thema gestartet von: Nike am 28. Juli 2006, 17:39:54



Titel: Finanzberatung: Auf Provision ansprechen
Beitrag von: Nike am 28. Juli 2006, 17:39:54
Bremen (dpa/gms) - Verbraucher sollten ihren Finanzberater oder ihre Bank nach einbehaltenen Provisionen fragen. Das raten die Experten der Verbraucherzentrale Bremen.

Wer einen Vermögensverwaltungsvertrag abgeschlossen hat und nicht willentlich auf Provisionen verzichtet hat, sollte nachhaken, ob die Vermögensverwalter eventuell heimlich das Geld einstreichen. Denn eigentlich müssen die Finanzexperten ihre Kunden über anfallende Provisionen informieren. Gegebenenfalls sollten die Kunden die Provision auch einfordern, rät Arno Gottschalk von der Verbraucherzentrale Bremen.

Deutsche Verbraucher, die Geld über Schweizer Berater und Banken angelegt haben, können sich jetzt sogar auf ein höchstrichterliches Urteil berufen. Das eidgenössische Bundesgericht hat vor kurzem entschieden, dass Vermögensverwalter ihre Kunden nicht nur über die genaue Höhe der Provision informieren müssen, die sie von Dritten erhalten: Die Schweizer Richter gehen davon aus, dass die Provision grundsätzlich auch dem Kunden gehört und ihm auszuhändigen ist, wenn dieser nicht ausdrücklich darauf verzichtet hat, so die Verbraucherschützer.

Ein entsprechendes deutsches Urteil sei noch nicht gefallen, sagt Gottschalk. Der BGH habe aber bereits im Jahr 2000 eine Bank verurteilt (Az.: XI ZR 349/99), weil sie Depotkosten und Teile der Gebühren einstrich, die Kunden bei Wertpapiergeschäften in Rechnung gestellt wurden. Die Kunden wussten nichts von der heimlichen Vereinbarung mit einem Vermögensverwalter.

27. Juli 2006 | 16:34 Uhr | Quelle: dpa