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Allgemeines => Allgemeine Themen und News => Thema gestartet von: Nike am 07. Dezember 2006, 12:27:30



Titel: Geldbörse weg: Schnell und besonnen handeln
Beitrag von: Nike am 07. Dezember 2006, 12:27:30
Stuttgart (dpa/gms) - Im Gedränge von Weihnachtsmärkten und Fußgängerzonen haben Taschendiebe derzeit Hochkonjunktur. Wer beim Bummeln feststellt, dass die Geldbörse fehlt, muss schnell und zugleich besonnen handeln.

«Als allererstes müssen sämtliche EC- und Kreditkarten gesperrt werden», sagt Andreas Feß, Geschäftsführer der Polizeilichen Kriminalprävention in Stuttgart.

Das funktioniert meist über die Telefonnummer 116 116. Diesem Sperr-Notruf, der rund um die Uhr und deutschlandweit gebührenfrei erreichbar ist, hat sich die Mehrzahl der Banken und der Anbieter von Kreditkarten angeschlossen. «Nur die Postbank und die Karstadt-Quelle-Bank nehmen momentan nicht teil», erläutert Evelyn Keßler von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg in Stuttgart.

Vor dem Anruf sollte sich der Bestohlene nach Keßlers Worten aller gebotenen Eile zum Trotz kurz Zeit nehmen und überlegen, welche Karten in der Geldbörse stecken, damit auch wirklich alle gesperrt werden. «Zur Sicherheit sollte man sich den Zeitpunkt des Anrufes und den Gesprächspartner notieren.»

Wer die Sperr-Nummer nicht zur Hand hat - zum Beispiel weil sich der Notizzettel in der gestohlenen Geldbörse befindet - geht nach Feß' Worten am besten zur nächsten Polizeidienststelle. «Die wissen die Nummer in der Regel.» Zudem muss der Diebstahl, bei dem unter Umständen auch die Ausweisdokumente gestohlen wurden, hier ohnehin angezeigt werden.

Ist auch die Chipkarte der Krankenkasse gestohlen worden, muss dieser Verlust nach Evelyn Keßlers Worten dort auf jeden Fall gemeldet werden. «Es wird immer wieder Missbrauch mit geklauten Karten getrieben.»

Damit es nicht soweit kommt, sollte die Geldbörse immer nah am Körper getragen werden. «Bei Herren scheidet aber die Gesäßtasche aus», warnt Feß. EC- und Kreditkarten werden möglichst getrennt voneinander und vom Bargeld aufbewahrt - etwa in verschiedenen Innentaschen der Jacke, die dann am besten nicht ausgezogen wird. Bargeld wird nur so viel wie nötig mitgenommen. «Denn da hat man im Ernstfall meist einen 100-Prozent-Schaden.»