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Einnässen hat oft genetische Ursachen
 
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« am: 19. März 2007, 12:23:58 »

Villingen-Schwenningen (dpa/gms) - Ab einem gewissen Alter ist es für Kinder sehr peinlich: Wenn sie morgens im Bett feststellen, das nachts etwas in die Hose gegangen ist. Viele Eltern machen sich dann Sorgen und oft auch Vorwürfe.

Dabei ist Einnässen häufig genetisch bedingt. Und mit der richtigen Behandlung bekommen die Kinder es in den Griff. Eltern dürfen allerdings keinen Druck ausüben.

Wenn ein fünf- oder sechsjähriges Kind noch nicht trocken ist und immer wieder, jedoch ausschließlich nachts einnässt, sprechen Mediziner von monosymptomatischer primärer Enuresis. «Etwa ein Drittel aller Fünfjährigen nässt nachts ein. Bei jährlich 15 Prozent der Betroffenen erledigt sich dies ohne irgendeine Therapie», erläutert Prof. Daniela Schultz-Lampel, Urologin und Leiterin des Inkontinenzzentrums in Villingen-Schwenningen. Trotzdem sollten Eltern bei Kindern ab fünf Jahren die Ursachen des Einnässens klären.

«Viele Eltern, besonders Mütter, werden von Schuldgefühlen geplagt. Sie machen sich Gedanken, was sie in der Erziehung falsch gemacht haben, ob sie zu früh wieder zur Arbeit gegangen sind und Ähnliches», sagt Prof. Alexander von Gontard, Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg. Dabei sei nächtliches Einnässen eine genetisch bestimmte Störung, und zwar eine Reifungsstörung des zentralen Nervensystems. «60 bis 80 Prozent aller betroffenen Kinder haben Verwandte, die eingenässt haben. Das ist leider noch immer viel zu wenig bekannt.»

Neben genetischen Faktoren gibt es medizinische Gründe, die nächtliches Einnässen verursachen können. Sie müssen vor einer Therapie geklärt werden. «Erster Ansprechpartner für die Diagnose ist der Kinderarzt», sagt Helmut Schreiber vom Selbsthilfeverband Inkontinenz in Augsburg. «Es gibt jedoch auch Urologen oder Urologische Kliniken, die auf Kinder spezialisiert sind.» Eine körperliche Untersuchung ergänzt durch eine Ultraschalluntersuchung der Nieren und Harnwege gibt Aufschluss über mögliche Fehlbildungen. Mit Hilfe von Urin- und Blutuntersuchungen werden Infektionen ausgeschlossen.

«Ganz wichtig ist ein so genanntes Miktionsprotokoll, in dem die Häufigkeit des Wasserlassens und die Urinmenge zwei bis drei Tage lang exakt notiert werden. Ergänzend sollte ein Trinkprotokoll geführt werden», erklärt Schultz-Lampel. So werden die beiden häufigsten körperlichen Ursachen des Einnässens untersucht: Die Aufnahmefähigkeit der Blase, kann zu gering sein, oder die Harnproduktion nachts ist zu groß.

Die altersgemäße Blasenkapazität eines Kindes in Millilitern wird berechnet, indem das Alter mit dem Faktor 30 multipliziert wird. «Wenn der durchschnittliche Wert eines Kindes beim Wasserlassen weniger als 65 Prozent dieser Formel beträgt, ist die Blasenkapazität zu gering», erklärt die Urologin.

Die Menge kann jedoch gesteigert werden: Wird zu wenig getrunken, fehlt der Blase der Reiz zu wachsen. Wird tagsüber nicht genug getrunken und dies abends nachgeholt, führt das zu viel nächtlichem Urin. Wichtig sei, eine ausreichende Trinkmenge über den Tag zu verteilen.

Daneben ist eine Behandlung mit Medikamenten möglich. Übersteigt der Wert des Kindes die altersgemäße Blasenkapazität, so lässt das einen Mangel am antidiuretischen Hormon (ADH) vermuten. In der Folge kann bis zu doppelt so viel Harn produziert werden wie üblich. «Dies lässt sich leicht überprüfen, indem zwei Nächte lang Windeln getragen und diese dann gewogen werden», erklärt Schultz-Lampel.

Viele kleine Patienten schlafen so fest, dass sie nicht wach werden, wenn sie auf Toilette müssen. Hier können Klingelhosen weiterhelfen. Sie wecken das Kind bei den ersten Tropfen. Wenn doch mal etwas in die Hose geht, darf das Kind auf keinen Fall unter Druck gesetzt werden. Statt Schelte ist Ermutigung gefragt.

Informationen: Selbsthilfeverband Inkontinenz, Bahnhofstraße 14 86150 Augsburg (Tel.: 0821/31983790; Internet: www.selbsthilfeverband-inkontinenz.org); www.kinderaerzteimnetz.de.

SERVICE-KASTEN: Vorkehrungen für ein trockenes Bett treffen

Damit aus Rückschlägen bei der Behandlung des Einnässens kein Stress entsteht, sollten Eltern einige praktische Vorkehrungen treffen. «Eine wasserdichte Unterlage sowie eine zusätzliche saugfähige Unterlage im Bett sind extrem hilfreich», sagt Helmut Schreiber vom Selbsthilfeverband Inkontinenz in Augsburg. «Auch das Thema Windeln sollte angesprochen werden: Mit einer Erwachsenenwindel in einer Kindergröße fühlen sich die Kinder nicht wie Babys.» Daneben sollte immer Wechselwäsche bereit liegen.
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