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Ordnung fördert Arbeitskraft und Motivation
 
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21. November 2017, 19:21:19 *
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Autor Thema: Ordnung fördert Arbeitskraft und Motivation  (Gelesen 2465 mal)
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« am: 18. April 2007, 21:14:42 »

München/Schwäbisch Hall (dpa/gms) - «Wer sein Leben in Ordnung bringen will, muss erst einmal sein Haus aufräumen», besagt eine chinesische Weisheit. Diese Regel kann auch der Personalcoach Marco von Münchhausen aus München bestätigen.

Tatsächlich gibt es einen Zusammenhang zwischen der «inneren» Unordnung und der Unlust, das eigene Zuhause oder den Arbeitsplatz regelmäßig von unnötigem Ballast zu befreien, sagt von Münchhausen.

Doch für die meisten Menschen ist das Thema Aufräumen negativ behaftet - zu viel Zeit kostet es, sich durch die oft hoch aufgestapelten Papierberge zu kämpfen, nur um sich letztendlich dann doch im Detail zu verlieren und kein Ende zu sehen. Das Denken «Ich würde ja gerne aufräumen, weiß aber nicht, wie» gilt nach Ansicht des Psychologen Gunter König aus Schwäbisch Hall für viele Menschen. «Dabei helfen zwei Tricks: Man sollte es sich schön machen und etwa gute Musik dazu hören, und man sollte jemanden dabei haben, der einem hilft und dann auch nicht jedes einzelne Blatt durchliest.»

Ordnung - vor allem am Arbeitsplatz - schafft nicht nur den für eine volle Arbeitsleistung nötigen Überblick, sondern auch zusätzliche Energie und eine höhere Motivation. Die Fengshui-Expertin Rita Pohle aus Stuttgart berät Firmen und Mitarbeiter bezüglich der Arbeitsplatzeinrichtung und -gestaltung und versucht ihren Klienten klar zu machen, dass sich Erfolgserlebnisse nur an einem aufgeräumten Arbeitsplatz einstellen: «Wenn ich ständig etwas suche, dann werde ich doch nie fertig mit meiner Arbeit», sagt sie.

Zudem sei es nicht gut für die Psyche und äußerst demotivierend, wenn man schon morgens ins Chaos komme und von vorneherein kein «Land» sehe. «Wenn jemand nicht einmal mehr die Farbe seiner Schreibtischunterlage kennt, dann wird es sehr kritisch.» Rita Pohle rät deshalb, den ganzen Tisch erst einmal komplett leer zu räumen, ihn zu putzen und dann einzelne Stapel - sortiert nach Prioritäten und Themen - zu machen. Die Beraterin ist davon überzeugt, dass ein «Schreibtisch-Chaot» wegen der ständigen Suche nach Unterlagen pro Tag mindestens eine halbe Stunde an reiner Arbeitszeit verliert.

Von rund 20 Prozent weniger Arbeitsleistung spricht der Arbeitsmediziner Thomas Hackländer vom Arbeitsmedizinischen Zentrum (AMZ) in Gelsenkirchen. Er trifft bei seinen Arbeitsplatzbegehungen täglich auf unaufgeräumte Schreibtische und viel Chaos. «Aber es wird zunehmend besser, die Menschen lernen offenbar wieder, mehr Ordnung zu halten», so Hackländer.

Nicht sehr ordnungsliebend ist hingegen Wolfgang Frings; der 56-jährige Journalist stapelt in seinem Büro turmweise alte Zeitungen, Papiere, Mitschriften, Kalender und Schreibblöcke und hortet Kugelschreiber in seinen Schubladen. «Dieses Denken, dass man alles aufheben sollte, weil man es irgendwann noch einmal gebrauchen könnte, habe ich von meinem Vater», sagt Frings. Und so schafft er sich regelmäßig ein wildes Chaos, das aufzuräumen ihm meist sehr schwer fällt. «Erst, wenn ich etwas wirklich Wichtiges suche und das dann in diesem Wust nicht finden kann, ist für mich der Punkt erreicht, an dem ich mich zum Wegwerfen zwinge», erzählt er.

Es ist dieses «Aha-Erlebnis», das Frings nach eigenen Angaben braucht und ohne das er keine Chance hat, einen Weg aus seiner persönlichen Unordnung zu finden. «Aufzuräumen und wegzuwerfen, fällt mir sehr schwer.» Dabei gibt er allerdings auch zu, dass er sich nach seinen etwa einmal pro Jahr inszenierten Aufräumaktionen sogar richtig gut fühlt - wenngleich ihn auf der anderen Seite immer auch eine ganz bestimmte Sorge umtreibt. «Man fragt sich insgeheim ständig, ob man nicht doch etwas Wichtiges in den Papierkorb geworfen haben könnte.»

Literatur: Marco von Münchhausen: Entrümpeln mit dem inneren Schweinehund, Gräfe und Unzer, ISBN-13: 9-783-833-80486-1, 16,90 Euro.

Informationen: Arbeitsmedizinisches Zentrum, Kurt-Schumacher-Straße 100, 45881 Gelsenkirchen
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« Antworten #1 am: 27. Juli 2007, 09:49:23 »


Hamburg (dpa/tmn) - Mit einem schnellen Griff in die Schublade die Sonnenbrille parat haben, den Autoschlüssel auf Anhieb finden und sofort wissen, wo das Handy-Ladegerät liegt.

Von so einer Ordnung träumen die meisten Menschen, wenn sie auf der verzweifelten Suche nach einer bestimmten Sache mal wieder ihre Wohnung auf den Kopf stellen. Ordnung mag zwar spießig klingen, doch sie erspart viel Stress - zumindest, wenn man sie erst einmal geschaffen hat.

Was als ordentlich empfunden wird, ist eine individuelle Angelegenheit. «Ordnung ist nicht messbar, sondern Einstellungssache. Jeder von uns betrachtet die Welt von seinem eigenen Standpunkt aus», erklärt die Aufräum-Expertin und Interior-Designerin Rita Pohle aus Stuttgart in ihrem Buch «Weg damit! Entrümpeln befreit». Wo der Penible erst richtig mit dem Aufräumen anfängt, sieht es für andere Menschen vielleicht schon perfekt geschlichtet aus.

So unterschiedlich der Begriff interpretiert werden kann, so einig sind sich die Experten darin, dass Ordnung sein muss - aus ganz praktischen Gründen, aber auch für das eigene Wohlbefinden. «Äußerliche Ordnung ist auch innere Ordnung», sagt die Designerin und Einrichtungsexpertin Katharina Semling aus Oldenburg. Ordnung erleichtere und bereichere das Leben.

Für die britische Autorin und Feng-Shui-Expertin Karen Kingston ist das Zuhause ebenfalls die äußere Manifestation dessen, was im Inneren vorgeht. «Wenn man also auf der äußeren Ebene unordentlich ist, entsteht auch auf der inneren Ebene eine entsprechende Unordnung», fasst sie in ihrem Buch «Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags» ihre Theorie zusammen. Eine Ansammlung von Gerümpel im Haus lasse die Energie stagnieren, mache müde, lethargisch und häufig auch depressiv.

Als «ein sich erden» empfindet Constanze Köpp jedes Aufräumen. «Richtig begonnen, bringt Aufräumen unglaubliche Dinge in Gang», sagt die Hamburgerin, die den Aufräum-Service «wohnkosmetik.de» betreibt. Wer Ordnung schafft, hinterfrage die Dinge und lerne, sie loszulassen. «Das kostet Kraft, macht aber auch wahnsinnigen Spaß.»

Aufräumen ist - gerade wenn sich das Chaos bereits breit gemacht hat - eine anstrengende Sache. Noch anstrengender ist es allerdings, auf Dauer die Unordnung um sich herum zu verdrängen. «Sie ist immer im Unterbewusstsein da und lähmt», so die Erfahrung von Urte Kreft, die in Neckarsulm (Baden-Württemberg) einen Aufräum-Service betreibt.

Weit verbreitet sei das Phänomen, sich mit dem Chaos in der Wohnung über Wochen zu arrangieren und dann, sobald sich Besuch ankündigt, im Hauruckverfahren aufzuräumen. «Ich möchte es doch aber auch für mich schön haben und mich nicht schämen müssen, wenn jemand spontan klingelt», sagt die Expertin.

«In einem Haufen Gerümpel findet man nichts: Man sucht und verbraucht seine Energien damit», warnt Rita Pohle. Die Folge seien Erschöpfung und Resignation. Unbeschreiblich sei dagegen das Gefühl, sein Leben im Griff zu haben, mehr Zeit und Platz zu haben und weniger zu suchen.

Ganz ähnlich sieht es der britische Wohn-Experte Terence Conran: «Breitet sich Unordnung aus, behindert sie Ihre tägliche Routine. Das fängt schon damit an, dass Sie nichts mehr finden können. Irgendwann bremst dieser Zustand den Impuls, überhaupt irgendetwas anzupacken», warnt er in seinem Buch «Aufgeräumt».

Ordnung zu schaffen und zu halten, hat für ihn ganz handfeste Vorteile: Ob Motten, die sich in voll gestopften Kleiderschränken besonders wohl fühlen, oder das Zeit raubende Wühlen durch jede Menge Gerümpel in der Abstellkammer, um an einen bestimmten Gegenstand zu kommen - Unordnung ist eine echte Belastung und kostet darüber hinaus Geld. Denn Chaos braucht Raum. Und egal wie hoch oder niedrig die Miete ist - Platz ist zu wertvoll, um ihn mit überflüssigen Dingen zu verstopfen, argumentiert Conran.

Ordnung ist keine Zauberei, sondern lässt sich - von wenigen Ausnahmen abgesehen - lernen. Allerdings ist es für manche Menschen wesentlich schwieriger als für andere. Nach Ansicht von Urte Kreft entscheidet auch die Veranlagung darüber, wie gut oder schlecht das Verhältnis zur Ordnung ausfällt. «Es gehört eine Portion logisches Denken dazu», so die Expertin.

Literatur: Terence Conran: Aufgeräumt, Callwey Verlag, München, ISBN 978-3-7667-1674-3, 36 Euro; Karen Kingston: Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags, rororo, ISBN 978-3-499-61399-9, 9,90 Euro; Rita Pohle: Weg damit! Entrümpeln befreit, Mosaik by Goldmann, ISBN 978-3-442-16527-8, 7,50 Euro.
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