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Wenn Möbel unangenehm riechen
 
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25. September 2018, 18:46:52 *
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« am: 21. Mai 2007, 08:29:43 »

Nürnberg (dpa/gms) - Möbel werden gekauft, weil sie gut aussehen oder weil sie preisgünstig sind. Doch die Freude hält manchmal nicht lange an: wenn die Couch oder das Regal nach dem Auspacken unangenehm riecht oder zumindest einen starken Eigengeruch verströmt.

Viele Käufer befürchten, dass dahinter Schadstoffe stecken - und liegen damit zumindest manchmal richtig. Wer unsicher ist, dem können Gütezeichen weiterhelfen.

«Viele Menschen haben bei neuen Einrichtungsgegenständen, die unangenehm riechen, ein ungutes Gefühl, sich Schadstoffe ins Haus geholt zu haben», sagt Frank Jungnickel, Fachzentrumsleiter für ökologische Produktprüfung bei der Landesgewerbeanstalt Bayern (LGA) in Nürnberg. Das müsse aber nicht der Fall sein: «Ein wahrnehmbarer Geruch bedeutet nicht unbedingt, dass gesundheitsgefährdende Stoffmengen in der Luft sind.» Das liege daran, dass die menschliche Nase einige Substanzen schon in niedrigen Konzentrationen wahrnehmen könne.

«Neue Möbel haben in der Regel einen Eigengeruch», erklärt Doris Haselmann. Sie hat den von der Stiftung Warentest in Berlin herausgegebenen Ratgeber «Möbel kaufen» geschrieben. «In den ersten Wochen nach der Herstellung gasen oft noch Reste von organischen Lösemitteln aus, die auf die Oberflächen aufgetragen wurden.»

Besonders bemerkbar mache sich das oft beim Auspacken von Möbeln oder auch Matratzen, die in Plastikfolie eingeschweißt gelagert und transportiert wurden. Eine Gefahr für die Gesundheit droht laut Doris Haselmann dadurch in der Regel aber nicht. Wer trotzdem auf Nummer sicher gehen will, sollte seine Wohnung eine Zeit lang regelmäßig lüften. «Auch neue Polstermöbel haben oft einen Eigengeruch.» Das liege am verwendeten «PUR»-Schaum oder am Material des Bezugs.

In Deutschland werden nach Doris Haselmanns Worten für die Schaumstoffherstellung umweltschädliche Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffe (FCKW) nicht mehr verwendet. Anders sehe es unter Umständen bei Stücken aus Fernost oder Russland aus, die hier zu Lande verkauft werden, sagt Ursula Geismann vom Verband der Deutschen Möbelindustrie in Bad Honnef. Das gilt auch für den Einsatz von Formaldehyd, etwa beim Herstellen von Spanplatten, für den es in Deutschland Grenzwerte gibt.

Ganz «ohne» ist es unter Umständen also nicht, wenn Möbel nach dem Auspacken eigenartig riechen. «Neumöbel setzen immer flüchtige organische Verbindungen frei, die mehr oder weniger reizend sind», sagt Hans Ulrich-Raithel vom Umweltinstitut in München. «Um diesen Belastungen entgegenzuwirken, sollte die ersten Tage nicht in dem Raum geschlafen werden, in dem die neuen Möbel stehen.»

Stücke, bei denen der Geruch nach wenigen Tagen nicht deutlich zurückgeht, sollten dem Händler zurückgegeben werden, rät Ulrich-Raithel. Geht dieser nicht auf die Reklamation ein, helfe im Prinzip nur eine Schadstoffanalyse durch einen Experten, die aber nicht ganz billig sei. Deshalb wird am besten schon beim Kauf mit dem Händler geklärt, ob er ein übermäßig riechendes Möbelstück möglicherweise zurücknimmt.

«Um einer Belastung durch Schadstoffe vorzubeugen, sind Möbel mit dem Label "Blauer Engel" empfehlenswert», sagt Hans Ulrich-Raithel. «Vergabegrundlage für dieses Umweltzeichen ist, dass die Möbel weniger Emissionen an die Raumluft abgeben als vom Gesetzgeber vorgeschrieben», erläutert Hans-Hermann Eggers vom Umweltbundesamt in Berlin. Besonders kritische Stoffe, die Krebs erregend sowie erbgut- und fruchtschädigend sind, dürften nicht zugesetzt werden.

Güte- und Prüfbestimmungen, die über die gesetzlichen Forderungen hinaus reichen, hat auch die Deutsche Gütegemeinschaft Möbel (DGM) erarbeitet. «Sie sollen sicher stellen, dass von den Möbeln keine Gefahr für Gesundheit und Umwelt ausgeht», sagt Jochen Winning, DGM-Geschäftsführer in Nürnberg. Um das RAL-RG 430 genannte Gütezeichen verwenden zu dürfen, müssen die Hersteller ihre Produkte in unabhängigen Labors wie etwa denen der LGA überprüfen lassen.

Die Prüfanforderungen der DGM und des «Blauen Engels» sind bei den Schadstoffgrenzwerten für Möbel aus Holzwerkstoffen identisch. «Das RAL-Gütezeichen für Möbel überprüft jedoch zusätzlich Qualitäts- und Sicherheitsfaktoren bei allen Möbelarten», sagt Winning. Erkennen könne der Verbraucher entsprechend unter die Lupe genommene Produkte an einem goldenen «M» auf dunklem Grund.

Literatur: Doris Haselmann: Möbel kaufen, Qualität erkennen - Sicher einkaufen, Stiftung Warentest, ISBN-13: 978-3-937880-37-2, 12,90 Euro.
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