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Auch Handwerker müssen Nachtruhe einhalten
 
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22. November 2017, 10:50:55 *
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Autor Thema: Auch Handwerker müssen Nachtruhe einhalten  (Gelesen 3185 mal)
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« am: 30. Juni 2007, 12:31:11 »

Berlin (dpa/tmn) - «Morgenstund hat Gold im Mund» - dieses Motto beherzigen Handwerker manchmal allzu sehr. Aber auch Klempner, Elektriker und Co. müssen jedoch Rücksicht auf die Nachbarschaft nehmen.

Die Nachtruhe von 22.00 bis 7.00 Uhr sei einzuhalten, sagt Ulrich Ropertz, Sprecher des Deutschen Mieterbundes in Berlin. Abgesehen davon sei Handwerker-Lärm grundsätzlich ein Grund, die Miete zu kürzen. In welcher Höhe gekürzt werden kann, hängt Ropertz zufolge davon ab, woher der Lärm kommt und wie die Intensität ist. «Habe ich einen Monat lang Dauerlärm direkt in meinem Haus, kann ich die Miete um 50 Prozent kürzen.» Hält der Krach nur eine Woche an, sei eine Reduzierung der Miete um 12,5 Prozent drin.

Auch wenn die Handwerker im Nachbarhaus arbeiten, kann die Miete gekürzt werden. Es spielt dabei keine Rolle, ob der eigene Vermieter etwas für den Lärm kann oder nicht. «Baulärm ist ein Mangel an der Mietsache, der zur Kürzung berechtigt», erläutert Ropertz das Prinzip.
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« Antworten #1 am: 10. Juli 2007, 15:19:58 »

Berlin (dpa/tmn) - Bei Wohnungsmängeln sind Mieter grundsätzlich dazu berechtigt, die Miete zu mindern. Wichtig sei lediglich, dass der Mieter die Schäden nicht selbst verursacht oder verschuldet hat, erläutert der Deutsche Mieterbund (DMB) in Berlin.

Mieter müssten den Vermieter zudem vorab schriftlich auf Mängel hinweisen. Danach dürfen sie solange weniger Miete zahlen, bis das Problem behoben ist, berichtet der Mieterbund unter Berufung auf verschiedene Urteile.

Je nach Grad der Beeinträchtigung seien dabei Mietminderungen von 1 bis zu 100 Prozent zulässig:
1 Prozent:   defekter Briefkasten   (AG Mainz 8 C 98/96)
3 Prozent:   aufgeraute Badewanne   (LG Stuttgart 13 S 347/86)
5 Prozent:   schlechter Fernsehempfang   (LG München I 20 S 22475/87c)
10 Prozent:   hohe Bleiwerte im Trinkwasser   (AG Hamburg 44 C 2614/88)
10 Prozent:   Mäuse in der Wohnung   (AG Bonn 6 C 277/84)
15 Prozent:   Einrüstung der Fassade   (AG Hamburg 38 C 483/95)
15 Prozent:   Warmwasserboiler defekt   (AG München 232 C 37276/90)
20 Prozent:   Bordell im Haus   (LG Berlin 61 S 518/98)
20 Prozent:   starker Schimmelpilz-Befall   (LG Osnabrück 11 S 277/88)
25 Prozent:   Heizung defekt bei 15 Grad   (LG München I 20 S 3739/84)
25 Prozent:   Baulärm in der Nachbarschaft   (LG Darmstadt 17 S 284/82)
30 Prozent:   Einsturzgefahr des Wohnzimmers   (AG Bochum 5 C 668/78)
50 Prozent:   Küche und Toilette unbenutzbar   (LG Berlin 61 S 359/81)
50 Prozent:   starke Feuchtigkeitsschäden   (AG Leverkusen 23 C 471/76)
100 Prozent:   Heizungsausfall im Winter   (LG Hamburg 7 O 80/74)
100 Prozent:   Totalausfall der Elektrik   (AG Neukölln 15 C 23/87)
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« Antworten #2 am: 18. Juli 2007, 06:30:28 »

Hamburg (dpa/tmn) - Mieter dürfen eine Monatszahlung mindern, wenn sie nach Modernisierungsarbeiten durch den Vermieter viel Arbeit mit dem Säubern der Wohnung haben.

Das geht aus einem Urteil des Amtsgerichts Hamburg hervor, auf das der Mieterverein der Hansestadt hinweist (Az.: 48 C 230/06). In dem Fall hatte eine Mieterin von einer Mietzahlung 100 Euro abgezogen, weil sich beim Abschlagen alter Fliesen im Badezimmer durch vom Vermieter bestellte Handwerker in der ganzen Wohnung Staub verteilt hatte.

Nach Darstellung des Mietervereins machte die Frau geltend, sie habe für die Reinigung der Wohnung zehn Stunden benötigt. Den Satz von zehn Euro pro Arbeitsstunde fanden die Richter angemessen. Denn die Mieterin habe mit Fotos ausreichend belegt, dass sie Fußböden säubern, Fliesen scheuern und selbst im Schrank aufbewahrtes Geschirr habe nachspülen müssen.
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« Antworten #3 am: 27. Juli 2007, 09:47:07 »

Hannover/Berlin (dpa/tmn) - Was ist der Schimmel in der Küche wert, was die abblätternde Farbe im Treppenhaus und was der Sprung in der Kloschüssel? Wer von der Miete wegen eines Mangels in der Wohnung einen Teil einbehalten will, muss sich informieren.

Denn eine Minderung ist in vielen Fällen möglich. Doch fast immer ist die richtige Höhe des Abzugs schwer zu bestimmen. Orientierung bei der Minderung geben frühere Urteile, wie Rechtsanwalt Peter Jürgens aus Hannover vom Interessenverband Mieterschutz erläutert. In Nachschlagewerken, die im Buchhandel oder bei Mieterverbänden erhältlich sind, sind viele Fälle aufgelistet. Gerichte haben zum Beispiel entschieden, dass Lärmbelästigungen und Gesundheitsgefahren durch Tauben in der Nachbarschaft zu Abzügen von bis zu einem Drittel der Miete berechtigen können.

Erheblicher Schimmelpilzbefall in Wohn- und Schlafzimmer oder Bad kann 20 Prozent ausmachen. Und der Geräuschpegel einer benachbarten Skater-Anlage erlaubt einen Abzug von 5 Prozent. Diese Entscheidungen sind eine Richtschnur. «Es kommt immer auf den Einzelfall an», wie Jürgens betont. Der Ratschlag des Experten lautet daher, möglichst früh nach Auftreten eines Mangels ein klärendes Gespräch mit dem Vermieter zu suchen und ihn zu fragen, welchen Abzug er für richtig halten würde.

So könnten Mieter die Unsicherheit bezüglich der Minderungshöhe leicht an ihren Vertragspartner weitergeben - und dieses Vorgehen kann sogar zu besonders guten Ergebnissen für den Mieter führen. «Private Vermieter bieten aus meiner Erfahrung meist mehr an, als dem Mieter nach den Präzedenzfällen zustehen würde», hat Jürgens beobachtet. Erstes Ziel des Mieters sollte aber nicht das Mindern der Miete, sondern die Behebung des Mangels sein.

«Das A und O ist, dass man den Vermieter sofort über den Mangel informiert», rät Sprecher Ulrich Ropertz. Für die Zwischenzeit, in der der Vermieter sich um die Beseitigung bemüht, kämen dann Abzüge von der Miete in Frage. Vorher ist ein Blick in den Mietvertrag unerlässlich. Denn nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch dürfen Mieter immer dann einen Teil der Miete einbehalten, wenn die Wohnung einen Fehler oder Mangel aufweist. Verglichen wird dabei der tatsächliche Zustand der Wohnung mit den Eigenschaften, die vertraglich zugesichert oder gesetzlich vorgeschrieben sind.

Den Ausschlag gibt dann meist, ob der Mangel als «erheblich» einzustufen ist. In einer Vielzahl von Entscheidungen haben Gerichte eine Minderung abgelehnt, weil sie den Mangel für nicht gravierend hielten. So gibt es Urteile, nach denen Abzüge zum Beispiel nicht möglich sind, wenn lediglich der Müllschlucker in einem Haus stillgelegt wird, die Glühbirne im Hausflur defekt ist oder sich Haarrisse in der Decke abzeichnen.

Die richtige Einschätzung der Minderungshöhe kann auch Bedeutung für die Kosten eines möglichen Gerichtsverfahrens haben, erläutert Kai H. Warnecke, Geschäftsführer des Eigentümervereins Haus & Grund in Berlin. So müssten Mieter nicht damit rechnen, die Prozesskosten tragen zu müssen, wenn sie sich nach den Vorgaben früherer Urteile richten. Und Warnecke verweist darauf, dass die Minderung vom Mieter rechtlich gesehen nicht etwa beantragt werden muss: «Sie tritt automatisch ein.»
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