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Akupunktur: Kleine Stiche mit großer Wirkung
 
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19. November 2017, 06:31:52 *
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Autor Thema: Akupunktur: Kleine Stiche mit großer Wirkung  (Gelesen 5325 mal)
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« am: 17. April 2007, 09:29:04 »

Hamburg/Siegburg (dpa/gms) - Das Knie schmerzt und auch im Rücken wird jede noch so kleine Bewegung zur Tortur. Wenn in solchen Fällen Medikamente oder andere Behandlungen nicht anschlagen, kann Akupunktur die ersehnte Linderung bringen.

Auch bei Allergien, Regelschmerzen und sogar mittelschweren Depressionen sollen die Stiche mit den feinen Nadeln helfen. Längst nicht jede Behandlung allerdings wird von den Krankenkassen übernommen.

«Akupunktur hilft vor allem bei chronischen und akuten Schmerzen wie Migräne oder Arthrose, aber auch gegen Stress und Asthma», erklärt Helmut Rüdinger, Vizevorsitzender der Deutschen Ärztegesellschaft für Akupunktur (DÄGFA) in Hamburg. Das hat sich herumgesprochen: Hunderttausende Menschen in Deutschland haben bereits Erfahrungen mit Akupunktur.

Einer von ihnen ist Timo aus Berlin. Während des Studiums hatte er ständig starke und stechende Kopfschmerzen, besonders, als er seine Abschlussarbeit am Computer schrieb. «Zuerst habe ich Krankengymnastik verschieben bekommen, dann Massagen», erinnert sich der heute 30-Jährige. «Erst die Akupunktur hat geholfen.» Nach nur acht Sitzungen war er komplett schmerzfrei - bis heute.

Kritiker zweifeln dennoch an der Wirksamkeit der Nadeln. So nahm der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) in Siegburg 2006 zwar die Akupunkturbehandlung in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen auf, allerdings nur gegen chronische Knie- und Rückenschmerzen. Bei anderen Erkrankungen sei der Behandlungserfolg unklar und müsse folglich selbst bezahlt werden, so der G-BA.

So ergab die groß angelegte gerac-Studie, dass beispielsweise bei der Therapie von Kopf- und Migräneschmerzen mit Akupunktur beziehungsweise mit Medikamenten keine Unterschiede feststellbar seien. Möglicherweise waren dabei psychische Faktoren im Spiel, die das Befinden der Patienten lediglich subjektiv verbesserten, urteilten die Experten in der Studie.

In der traditionellen chinesischen Medizin ist die Akupunktur dagegen fest verankert. Die Idee ist, Strömungen im Körper durch das Einstechen von Nadeln zu beeinflussen. Dabei wird allerdings nicht wahllos in den Körper gepiekst. Vielmehr gibt es in der asiatischen Tradition mehr als 360 Akupunkturpunkte, die auf bestimmten Linien, den so genannten Meridianen, angeordnet sind. Diese Punkte lassen sich spiegelverkehrt auf beiden Körperseiten finden und sind jeweils einer bestimmten Stelle im Inneren des Körpers zugeordnet.

Westliche Akupunkteure vermuten allerdings noch eine physiologisch begründete Wirkung: «Beim Einstechen trifft die Nadel kleine Nerven, die Impulse zum Rückenmark und zum Gehirn senden», sagt Akupunkteur Rüdinger. Das Hirn gibt dann das Signal zur Endorphin-Ausschüttung, was beim Patienten ein Gefühl von Glück und Entspannung auslöst.

«Akupunktur wirkt jedoch bei verschiedenen Menschen unterschiedlich», warnt Rüdinger. Während die Nadeln beim einen die Symptome komplett verschwinden lassen, bringen sie beim anderen nichts. «Das kann manchmal auch an Störfeldern im Körper liegen, die wie Narben oder Entzündungen die Wirkung hemmen.» Nebenwirkungen hat die Therapie nur wenig - so kommen bisweilen kleine Blutergüsse vor.

Für Patienten stellt sich dennoch häufig die Frage, wie sie den richtigen Akupunkteur finden. «Wichtig ist vor allem, wie viel Erfahrung der Therapeut hat», sagt Mediziner Rüdinger. Ein gutes Indiz dafür ist die Zusatzbezeichnung Akupunkteur. Dafür muss man immerhin mindestens 200 Stunden anerkannte Weiterbildung nachweisen.
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« Antworten #1 am: 21. Mai 2007, 08:33:53 »

Kiel (dpa) - Jeder zweite Migräne-Kranke in Deutschland nimmt laut Expertenschätzung seine Kopfschmerzmedikamente falsch ein. Eine fein abgestimmte und konsequente Therapie sei daher unerlässlich, sagte der Leiter der Schmerzklinik Kiel, Prof. Hartmut Göbel.

«Es hält sich hartnäckig der Glaube, dass die Migränemittel kaum wirken. Dabei wirken sie sehr gut, nur eben spezifisch. Deshalb muss der Patient seine Form der Migräne genau kennen.» Die Wissenschaft unterscheide 250 verschiedene Kopfschmerztypen. «Die freiverkäuflichen Schmerzmittel werden oft völlig bedenkenlos mit mehreren Wirkstoffen in hohen Dosen eingenommen. Damit erhöht man nicht die Wirkung, sondern die Gefahr der schädlichen Nebenwirkungen.»

Es gehe nicht nur um Nierenschäden, sagte der Forscher: «Oft erzeugen Schmerzmedikamente, die auf eigene Faust länger eingenommen würden, selbst wieder Kopfschmerz.» Wer allerdings völlig auf Medikamente verzichte, tue sich auch keinen Gefallen. Im schlimmsten Fall verändere sich das überreizte Nervensystem. «Der Schmerz wird chronisch.» Vor allem bei Männern gebe es hier Lernbedarf. «Männer haben genauso schwere Kopfschmerzen wie Frauen, wissen aber kaum, dass man da auch zum Arzt gehen kann.» Lieber therapierten sie sich mit Mittel aus der Apotheke selbst oder bissen die Zähne zusammen, sagte Göbel, dessen Klinik eine Kooperation mit der Kieler Christian-Albrechts-Universität (CAU) betreibt.

Die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft schätzt die Zahl der Migränepatienten auf bundesweit 8 bis 9 Millionen. Andere Forscher gehen sogar von bis zu 18 Millionen Migränekranken aus. Gerade leistungsstarke, kreative Menschen und schnelle Denker seien häufig von der Krankheit betroffen, da deren beschleunigter Hirnstoffwechsel eher zu Überreizung neige, sagte Göbel. Der Kieler Forscher baut von Schleswig-Holstein aus ein bundesweites Netzwerk von Therapeuten, Kliniken und Hausärzten mit der Techniker Krankenkasse auf. In der kommenden Woche soll eine weitere Kooperation mit der AOK Schleswig-Holstein beginnen.

Je früher ein Kopfschmerz behandelt werde, desto geringer sei das Risiko, gefährliche Langzeitfolgen zu entwickeln, schilderte Göbel. «Zunächst hat man nur ein Kopfschmerzproblem, aber später kommen soziale und berufliche Probleme dazu, weil man ständig ausfällt. Schon nach einigen Jahren hat der Betroffene sich sozial zurückgezogen, leidet unter Schlafstörungen und Ängsten.» Mehr als 60 Prozent der Migränepatienten litten an schweren Depressionen. «Die Suizidrate ist zehn Mal höher als in der Normalbevölkerung.»

Durch eine regelmäßige Lebensführung lasse sich die Anfälligkeit stark beeinflussen, erläuterte der Experte. Die Angst, dass Schokolade Migräne auslöst, sei aber nichts als ein alter Irrtum. Vor der Migräneattacke steige der Energiebedarf im Gehirn und dadurch entstehe Heißhunger auf Süßes. Die Schokolade selber löse aber keine Kopfschmerzen aus.
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« Antworten #2 am: 27. Oktober 2007, 13:14:06 »

Ausdauertraining hilft bei Kopfschmerzattacken

Häufigkeit und Intensität von Migräne werden durch Körpertraining gesenkt Kopfschmerzen

Türkische Neurologen ließen 40 Migränepatienten ihre vorbeugenden Medikamente absetzen und statt dessen regelmäßig ein aerobes Übungsprogramm absolvieren. Nach sechs Wochen hatten die Patienten nur noch halb so viele Migräneattacken und Kopfschmerzstunden wie vor der Umstellung. Die Schwere der Schmerzen ging um ein Drittel zurück.

Hilft das körpereigene Schmerzmittel?
Die Ärzte untersuchten auch den Blutspiegel des körpereigenen Schmerzhemmers Beta-Endorphin. Die Konzentration war bei der Endauswertung im Schnitt fast dreimal so hoch wie zu Beginn der Studie. Ob das aerobe Körpertraining die Produktion der Schmerzmittel ankurbelt und damit eine Migräneattacke verhindert, ist nicht klar. Die Forscher konnten keinen eindeutigen Zusammenhang zwischen dem Anstieg der Endorphine und einer Besserung der Migräne im Einzelfall feststellen.

Aerobes Training für Herz und Kreislauf
So genanntes aerobes Training bedeutet Übungen auf mittlerem Leistungsniveau, bei dem eine übermäßige Laktaktansammlung im Blut und damit eine frühzeitige Ermüdung verhindert wird. Diese Art von Training eignet sich besonders für Herz-Kreislauf- und Ausdauertraining. Die türkischen Wissenschaftler ließen ihre Patienten dreimal pro Woche eine halbe Stunde lang das aerobe Übungsprogramm absolvieren.
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« Antworten #3 am: 27. Oktober 2007, 13:16:59 »

Dr. med. Jan Brand
ist Chefarzt der MigräneKlinik Königstein. Er beschäftigt sich hier besonders mit dem Spannungskopfschmerz (akut und chronisch) und dem durch Medikamente ausgelösten Dauerkopfschmerz.

1. Bauen Sie Spannung ab, wo es nur geht

Das Grundproblem beim Spannungskopfschmerz besteht in einem Mißverhältnis zwischen Anspannung und Entspannung. Es kann nur durch eine dauerhafte Grundgelassenheit gelöst werden. Neben dem progressiven MuskeltiefenentspannungsTraining nach Jacobson (muß täglich geübt werden) bieten sich Entspannungsübungen aus der chinesischen Medizin (Yoga, QiGong, Thai Chi) an. Auch das BioFeedbackVerfahren kann empfohlen werden. Bewährt hat sich weiterhin das kühlende Stirnband, das meist eine schnelle Schmerzlinderung bewirkt.

2. Pfefferminzöl auf die Stirn auftragen
In mehreren Studien konnte nachgewiesen werden, daß ein spezielles Pfefferminzöl (Euminz, IhpRödler oder China-Öl) den Schmerz nach mehrmaligem Auftragen auf die Stirn deutlich lindern kann. Bewährt hat sich bei einigen Patienten, bei aufkommendem Kopfschmerz einen starken Kaffee (Espresso) zu trinken, eventuell unter Hinzugabe von Zitronensaft.

3. Ansteigende Fußbäder, ein bewährtes Verfahren
Von großem Nutzen sind vielfach ansteigende Fußbäder (Schielebäder, andere Fußbäder mit ansteigender Wassertemperatur zwischen 35 und 45 Grad). Sie regen den Blutumlauf im Körper anund wirken gleichzeitig abwehrsteigernd. Diese bewährten Naturheilverfahren sind auch bei der Behandlung von Spannungskopfschmerzen als wertvolle Ergänzung anzusehen.

4. Säure-Basen-Haushalt unbedingt ausgleichen
Soll die Therapie des Spannungskopfschmerzes langfristig Erfolg haben, kommt man um den Ausgleich des Säure/Basenhaushaltes mittels BasenPräparaten (Bullrich's Vital, Basica, Alkala) nicht herum. Dabei sollte man immer auf eine ausreichende Trinkmenge von zwei bis drei Litern pro Tag (Wasser oderTee) achten. Ob auch Lebensmittelunverträglichkeiten, insbesondere eine GlutenUnverträglichkeit, die Symptomatik beeinflussen, ist zu prüfen.

5 Medikamentenentzug mit Heilfasten und Mayr-Kur
Beim medikamentenbedingten (Dauer) Kopfschmerz muß eine Entzugsbehandlung über eine Entgiftungsdiät (Heilfasten oder F. X. Mayr-Diät) eingeleitet werden, um aus dem Teufelskreis herauszukommen.

Prof. Dr. Ines Heindl
Die Ernährungswissenschaftlerin Prof. Dr. Ines Heindl hat einen Lehrstuhl für Ernährungswissenschaft und Haushaltslehre an der Universität Flensburg. Ihre Ratschläge konzentrieren sich auf den Zusammenhang zwischen Migräne und Eßverhalten.

1. Auf natürliche Rhythmen achten
Viele Kopfschmerzattacken, vor allem MigräneAnfälle, werden durch Änderungsreize ausgelöst. Umso wichtiger ist es, auf die gleichmäßige Gestaltung alltäglicher Rhythmen (Wachen, Schlafen, Mahlzeiten) zu achten, auch an Wochenenden. Frauen beispielsweise, die Wert auf die "schlanke Linie" legen, essen eher unregelmäßig und zügeln ihr Eßverhalten bevorzugt morgens. In den Vormittagsstunden beginnen Migräneattacken häufiger als zu anderen Tages und Nachtzeiten

2. Regelmäßig essen und Süßigkeiten meiden

Wichtig ist, daß Sie regelmäßig essen und besonders am Vormittag keine große Nahrungspause entsteht. Nehmen Sie ausreichend Getreide, Obst, Gemüse und Kartoffeln zu sich, aber keine Süßigkeiten. So sorgen Sie für ein kontinuierliches Angebot an Kohlenhydraten, die als Hauptenergiequellen den Gehirnstoffwechsel anregen.

3. Ausreichend trinken besonders vormittags
Weil das Gehirn empfindlich auf Flüssigkeitsverluste reagiert, müssen Sie die tägliche Trinkmenge ebenso kontrollieren wie die Qualität Ihrer Getränke. Die nächtliche Trinkpause sollten Sie durch größere Flüssigkeitszufuhr am Vormittag ausgleichen. Ihr Körper benötigthauptsächlich Wasser. Zwischen eineinhalb und zwei Litern pro Tag liegt das Minimum. Getränke wie Kaffee, Tee und Alkohol steigern allerdings die Wasserverluste und wirken hier eher kontraproduktiv.

4. Persönliche Erfahrungen: Sogar Bier kann helfen

Menschen, die unter Migräne leiden, verfügen nicht selten über ganz persönliche Erfahrungen, wie eine beginnende Attacke eventuell unterbrochen werden kann. Dies gilt vor allem für die ersten Hinweissymptome, die sogenannte Auraphase. Dem einen hilft es, die Trinkmenge (Wasser) deutlich zu erhöhen, dem anderen verschafft ein Glas Bier (Wirkung des Hopfens) Linderung. Probieren Sie solche "Rezepte" ruhig aus und schärfen Sie Ihre Wahrnehmung für individuelle Reaktionen.

5. Kopfschmerztagebuch - für Betroffene ein Muß
Führen Sie unbedingt ein Kopfschmerztagebuch. Durch sorgfältige Aufzeichnungen können Sie herausfinden, welche ernährungsbedingten Unregelmäßigkeiten und Unverträglichkeiten in Zusammenhang mit Ihren Kopfschmerzen stehen. Bei Bedarf sind alkoholische Getränke (Rot, Weißwein, Sekt, Bier), bestimmte Käsesorten, scharfe Gewürze (sind gefäßwirksam) und unangenehme Essensgerüche zu meiden.
 

Dr. med. Rainer Mateika,
Arzt für Allgemeinmedizin und Präsident des Deutschen Naturheilbundes, stimmt seine Behandlung vor allem auf den Patienten-Typ und die Schmerz-Lokalisation ab.

1. Freier Kopf durch Aderlässe und Sport
Bei einem vollblütigen pyknisch/athletischen Patienten würde ich den Aderlaß versuchen. Dabei wird mit einer großkalibrigen sogenannten "Straußkanüle" eine Blutentnahme (in der Regel 250 ml) durchgeführt. Je nach Blutdicke (Hämatokrit) kann der Aderlaß nach 14 Tagen, vier Wochen oder einem Vierteljahr wiederholt werden. Viele Patienten fühlen sich nach einem Aderlaß "freier im Kopf". Langfristig sind ein oder mehrere Aderlässe im Jahr sinnvoll. Eine Studie der Universität Innsbruck aus dem vergangenen Jahr bestätigt die vorbeugende Wirkung von Aderlässen auch bei Schlaganfall und Herzinfarkt.
Haben wir es mit einem eher asthenischen (schmächtigen, muskelschwachen) Typ zu tun, mit einem Leeregefühl im Kopf, sind meist "energiezuleitende" Verfahren sinnvoll, zum Beispiel Kreislaufanregung mit ansteigenden Fußbädern und Sport.

2. Bringen Sie Ihre Energie zum Fließen
Von diesen konstitutionellen Unterschieden abgesehen, empfehle ich die Neuraltherapie nach Huneke und/oder die Akupunktur. Die Neuraltherapie bietet den Vorteil, neben der Reflexwirkung über die Akupunkturpunkte zusätzlich arzneiliche Wirkungen (durch Procain und Lidocain) zu entfalten.
Bei der Suche nach den Kopfschmerz-Ursachen kann es helfen, die Beschwerden den Meridianen zuzuordnen. Ein Beispiel: Schmerzen, die helmförmig aus dem Nacken in die Stirn kriechen, stehen häufig in Verbindung mit dem Blasenmeridian. In solchen Fällen verschafft auch blutiges Schröpfen im Nackenbereich Linderung. Vor allem aber bezieht die Akupunktmassage nach Penzel (APM) die Meridianbeziehungen in ihr Behandlungskonzept mit ein und strebt einen energetischen Ausgleich an.

3. Gute Verdauung: eine gesunde Basis
Zahlreiche Patienten berichten, daß immer dann, wenn Verdauungsprobleme (Druckgefühl im Oberbauch, Verstopfungen) auftreten, auch Kopfschmerzen entstehen. Von Ihrem Internisten erfahren sie dann meistens, dies könne nicht sein. Tatsächlich weiß die Erfahrungsheilkunde, daß über vegetative Nervenbahnen und Akupunkturmeridiane vielfältige Wechselwirkungen zwischen Kopf und Verdauungstrakt bestehen. Eine Optimierung der Verdauung kann auf reflektorischem Wege Kopfschmerzen reduzieren. Die verstärkte Ausscheidung von Stoffwechselendprodukten entzieht Kopfschmerzen den Nährboden.
Neben darmreinigenden Verfahren wie Colon-Hydro-Therapie oder dem Einsatz salinischer Abführmittel (Bittersalz, Glaubersalz nicht länger als 14 Tage) kann eine Therapie mit gesunden Bakterien (Siehe Artikel "Darmsanierung nach Antibiotika" in Naturarzt 2/02) die Stoffwechselleistung des Darmes steigern. In Frage kommen auch Stärkungsmittel für die Oberbauchorgane, meist auf Bitterstoffbasis. Wenn vor allem die Leber-Gallen-Zone belastet ist, bieten sich Hevert Gall S und Cholagogum Nattermann an. Steht eine Störung der Bauchspeicheldrüse im Vordergrund, können Pankreaplex neu oder Pascopankreat eingesetzt werden. Bei Magenentleerungsstörungen oder allgemeiner Oberbauch-Drüsenschwäche haben sich Gastrol S und AmaraTropfen Pascoe bewährt.

4. Die Kraft des Wassers fördert Durchblutung
Kalte Füße verschlechtern reflektorisch die Kopfdurchblutung. Man versuche deshalb ansteigende Fußbäder nach Hauffe (oder SchieleBäder). Zu diesem Zweck füllt man körperwarmes Wasser in ein Plastikwännchen und stellt die Füße hinein. Durch langsames Zugießen von heißem Wasser steigen Wasserspiegel und Temperatur an. Hierdurch wird nicht nur die Durchblutung im Beinbereich nachhaltig angeregt, sondern über die Reflexverbindungen von Fußsohlen zu den inneren Organen auch der gesamte Organismus.

5. Krankengymnastik und viel Bewegung
Da Kopfschmerzen häufig mit psychovegetativen (Ver)-Spannungen einhergehen, sollte nach Wirbelblockaden beziehungsweise Blockaden der Kreuzdarmbeinzonen gefahndet werden. Falls Sie bestätigt werden, bieten sich krankengymnastische Übungsbehandlungen an. Überhaupt ist Sport ein geeigneter Weg, Kopfschmerzen entgegenzuwirken, nicht zuletzt durch die damit verbesserte Sauerstoffzufuhr.
 

Dr. med. Volker Schmiedel,
Facharzt für physikalische und rehabilitative Medizin, setzt unter anderem auf Minzöl und Magnesium.

1. Minzöl hilft vor allem bei akutem Schmerz
Kürzlich hat sogar das Deutsche Ärzteblatt, das der Naturheilkunde sonst nicht sehr zugetan ist, über "Kopfschmerzbehandlung mit Pfefferminzöl" berichtet. Nach der dort zitierten Studie war Pfefferminzöl genauso effektiv wie die konventionellen Schmerzmittel-  allerdings mit weniger Nebenwirkungen.
Bei leichtem bis mäßigem Kopfschmerz sollten Sie je einen Tropfen Pfefferminzöl an beiden Schläfen (schmerzenden Stellen) sanft einmassieren. Sie können damit vielleicht nicht jeden Kopfschmerz beseitigen, aber oft Heftigkeit und Dauer reduzieren sowie einige Schmerztabletten einsparen.

2- Trinken Sie weniger Kaffee und Cola
Die schwächende und nervenschädigende Wirkung des „Türkentrankes" ist hinlänglich bekannt. Viele Kopfschmerzpatienten berichten jedoch, daß eine Tasse Kaffee so manchen Kopfschmerz beseitigt oder lindert. Einige Kopfschmerzmittel enthalten sogar reines Koffein, das die Arzneiwirkung verstärken soll. Leider macht Koffein aber körperlich abhängig.
           Wenn Sie jeden Tag Koffein (Kaffee, Tee, Cola) zuführen, gewöhnt sich der Körper daran und kann mit Entzugserscheinungen reagieren, wenn der gewohnte Reiz ausbleibt. Eines dieser Entzugssymptome ist der Kopfschmerz. Wenn Sie den Eindruck haben, daß Ihnen Kaffee bei Kopfschmerzen und niedrigem Blutdruck hilft, sollten Sie das Koffein versuchsweise für vier Wochen weglassen. Geht es Ihnen an den ersten Tagen besonders schlecht, sind Sie wahrscheinlich abhängig. Halten Sie dann bitte durch! Nach einigen Wochen geht es Ihnen womöglich besser als je zuvor. Die Kopfschmerzen verschwinden ganz oder Häufigkeit und Intensität der Anfälle lassen nach. Wenn Sie später wieder Koffein zu sich nehmen, bitte nicht täglich, sondern nur zwei bis dreimal pro Woche. Dann gibt es weder Gewöhnung noch Entzug.

3. Am Wetter liegt es in der Regel nicht
Vielen Kopfschmerzpatienten hilft es, wenn Sie ein Tagebuch führen, in dem Sie die Schmerzzeiten festhalten. Wenn Sie auch die Begleitumstände notieren , können Sie eventuell die Auslöser herausfinden. Das Wetter spielt seltener eine Rolle als vermutet, viel häufiger sind zu kurzer oder zu langer Schlaf, stressige oder fehlende Arbeit, bestimmte Speisen (Rotwein, Käse, glutamatgewürztes Essen), starke körperliche Anstrengung, Sex und konfliktreiche Gespräche die Ursache.

4. Amalgarmsanierung bringt oft Erleichterung
Die Frage, ob Amalgam Kopfschmerzen verursacht, ist wissenschaftlich bisher nicht beantwortet, doch einige Patienten erfuhren nach einer Amalgamsanierung und -ausleitung eine deutliche Besserung ihres Leidens. Wenn Sie viele Plomben haben, kann ein Spannungstest (galvanische Belastung) oder ein DMPS-Test (toxische Belastung) sinnvoll sein.

5. Magnesium – das beste Antistreßmineral
In mehreren Studien hat sich Magnesium bei Kopfschmerz/Migräne als günstig erwiesen, jedoch nur in hoher Dosierung. Ich gebe meinen Patienten zunächst 120 bis 240 mg Magnesium pro Tag. Wird dies vertragen, kann man wöchentlich um 60 mg steigern, bis eine Tagesdosis von 600 mg erreicht wird. Falls Sie Durchfall bekommen, sollten Sie stufenweise mit der Dosis zurückgehen, bis Sie wieder normalen Stuhl haben.
Eventuell kann später noch einmal ein Anlauf auf eine höhere Dosierung unternommen werden. Nehmen Sie soviel Magnesium (maximal 600 mg) ein, wie Ihr Darm zuläßt. Der entspannende und vegetativ ausgleichende Effekt wirkt sich meist günstig auf die Kopfschmerzneigung aus.
                     Im übrigen ist Magnesium reichlich in grünen Gemüsearten, Nüssen und Hülsenfrüchten enthalten, so daß eine vollwertige Ernährung zumindest Mangelerscheinungen vorbeugen kann.
 

Dr. med. Claus SchulteUebbing,
niedergelassener Frauenarzt aus München, bezieht auch weltmedizinische Aspekte in seine Überlegungen mit ein.

1. Weniger Streß reduziert den Druck
Streß, Ärger, Kummer und Konflikte machen sehr oft Kopfschmerzen. Termindruck, Zeitdruck, Mobbing am Arbeitsplatz ebenso. Manchmal bringen Kopfschmerzen sogar einen sogenannten "Krankheitsgewinn", das heißt, sie sind ein plausibler Grund, um sich zurückziehen zu dürfen von einem Alltag, dem man nicht gewachsen ist.
Lassen Sie sich nicht stressen, weder durch sich selbst, noch durch andere. Mehr als arbeiten können Sie nicht. Leben Sie bewußt, denn jeder Augenblick ist einmalig, Lieben Sie Ihren Nächster wie sich selbst, aber verbringen Sie täglich einige Zeit allein. Die beste Beziehung ist die, in der jeder Partner den anderer mehr liebt als braucht. Messen Sie Ihren Erfolg daran, was Sie dafür aufgeben müssen. Wenn Sie Fehler gemacht haben oder etwas ändern wollen, tun Sie es sofort.

2. Signale des Körpers weisen oft den Weg
Häufig ist eine natürliche oder erworbene Hals-Wirbelsäulen-Verkrümmung mit Verspannungen in diesem Bereich die Ursache anhaltender Kopfschmerzen. Eine Umgestaltung des Arbeits und Schlafplatzes kann ebenso Abhilfe schaffen wie Krankengymnastik, Massage,  Osteopathie, KraniosakralTherapie,  Akupunktur, Akupressur und Magnetfeldtherapie.
Ist die Durchblutung der Halsschlagader eingeschränkt (bei Diabetes, Arteriosklerose, Bluthochdruck), sind durch blutungsfördernde Therapien angezeigt, etwa mit Ozon-Eigenblut, Antioxidantien-Infusionen, Gingko, Multi-Enzym- oder B-Vitamin-Komplexen.
Eine gestörte Verdauung und Nahrungsmittelunverträglichkeiten  können ebenfalls Kopfschmerzen begünstigen. Entsprechende Tests sollten eine verborgene Überempfindlichkeit abklären. Ansonsten helfen Kneipp-Kuren oder DarmInfusionen mit Kräuter-Extrakten, Immunstimulantien (Mistel, Thymus),  Antioxidantien,  pH-neutralen Symbionten, Antipilz-Mischungen und Autovaccinen.

3. Meiden Sie überflüssige Umweltgifte und Nikotin
Sehr häufig machen Umweltschadstoffe im Körper vor allem migräne oder neuralgieähnliche Schmerzen. Sie wurden meist erworben durch Ernährung oder Einatmen von Umweltgiften. Zu nennen sind Rauchen (Passivrauchen), Auto- und Industrie-Abgase, Holzschutzmittel, Lösungsmittel, Schwermetalle und Weichmacher. Vor allem chronische oder akute Vergiftungen durch Schwermetalle (Amalgam, Palladium, Kupfer, Blei, Chrom, Cadmium), Holzschutzmittel (Formaldehyd, HCB, PCP, Lindan), Lösungsmittel (Benzol, Xylol, Toluol) oder Pyrethroide machen Kopfweh.
Hier helfen ein gezielter Giftstoff-Check beim Umweltmediziner und notfalls eine baubiologische Sanierung plus gezielte Entgiftung, zum Beispiel durch Amalgamentfernung, Ölziehen, Aderlaß oder Chelat-Therapie.

4. Die Abwehr stärken mit ColonTherapie
Ist eine Abwehrschwäche nachgewiesen, sind immunstärkende Maßnahmen zu ergreifen. Dies sollte direkt über den Darm geschehen, mittels der sogenannten ColonImmunStimulationsTherapie (C.I.S.T.). Es handelt sich um eine Abwandlung der Colon-Hydro-Therapie, bei der der Darm meist nur gespült wird. Die C.I.S.T. dagegen schließt Darm-Infusionen mit Kräuter-Extrakten (zum Beispiel Hildegard-Rezepturen), Immunstimulantien (Mistel, Thymus), Antioxidantien, Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, Aminosäuren, Proteinen und pH-neutralen Symbionten (gesunden Darmbakterien) mit ein.
Als ergänzende Verfahren kommen bei Kopfschmerzen außerdem Fitness-Kuren, Eigenblut-Behandlungen, Akupunktur, Phytotherapie und Ernährungsberatung in Frage.

5. Vertrauen Sie der chinesischen Akupunktur
Aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin bedeuten starke Schmerzen mit Schwellung Blut-Stagnation, geringere Schmerzen mit Schwellung eine Stagnation der Lebensenergie Qi. Wenn Kälte bessert, liegt eine Hitzestörung vor, wenn Wärme hilft, eine Kältestörung. Bei Patienten vom Fülle-Typ verschlimmert Berührung das Leiden, beim LeereTyp hingegen bessert sie.
Die wichtigsten AkupunkturpunktKombinationen:
KopfschmerzAnfall: Ex 1, 2, Gb 39, Lu 7, Ohr 58, Ren 12 (Brechreiz), Ma 36, Pe 6,
Spannungs-Kopfschmerz: Ma 36, BI 8,9,10, 3E 15, Dü 3,
Zervikaler Kopfschmerz: Ma 36, BI 10, 60, Di 4, 16, 3E 5, 15, 16, Dü 3, Gb 21,
Vasomotorischer Kopfschmerz: Gb 3, 3 E 21, 22.

Weiterführende Literatur.

R. Bircher: BircherBennerHandbuch Kopfschmerzen und Migräne, BircherBenner, Friedrichsdorf, 1996

L. Gnant, J. Brand: Migräne- die verschwiegene Krankheit, Arcis, München 2000

H. Göbel: Erfolgreich gegen Kopfschmerzen, Springer, Berlin, 2002

W lohnen: Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen, Gräfe und Unzer, München, 2001

G. Leibold: Kopfschmerzen und Migräne  Natürlich lindern-  Ganzheitlich heilen, Jopp, Zürich, 1997

M. Augustin, V. Schmiedel: Handbuch Naturheilkunde, Kapitel KopfschmerzIMigräne, Hüthig, Stuttgart, 1997

C. Schulte-Uebbing. Angewandte Umweltmedizin, Sonntag, Stuttgart, 1995

C. SchulteUebbing. Colon-Immun-Stimulations-Therapie, Das große Handbuch der DarmInfusionen, Sonntag, Stuttgart, 1999

M. Treben: Kopfschmerzen und Migräne, Ennsthaler, Steyr, 2000


Quelle: http://www.anti-zaehneknirschen.de/Kopfschmerzen/body_kopfschmerzen.html
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« Antworten #4 am: 27. Oktober 2007, 13:18:28 »

Menschen, die dreimal pro Woche rund 30 Minuten Sport treiben, bringen damit nicht nur Herz und Kreislauf in Schwung, sondern können auch Kopfschmerzen gezielt vorbeugen. Regelmäßiges Ausdauertraining – vom Walken übers Joggen und Radfahren bis hin zum Schwimmen – ist Experten zufolge gut geeignet, Migräneanfällen vorzubeugen und sogar akute Spannungskopfschmerzen zu lindern.

Wissenschaftler überprüften in einer Studie die vorbeugende Wirkung von Ausdauersport bei Migräne. Ergebnis: Bereits nach sechs Wochen ging es den Patienten deutlich besser – sie erlitten nur noch halb so viele Attacken und die Intensität der Schmerzen war deutlich gesunken. „Gründe dafür sind eine verbesserte Durchblutung des Nervensystems, eine optimale Sauerstoffversorgung und die Aktivierung der körpereigenen Schmerzabwehrstoffe“, erklärt Professor Hartmut Göbel, Ärztlicher Direktor der Schmerzklinik Kiel. „Gleichzeitig wird Stress abgebaut, und die Patienten entspannen sich.“

http://www.wellness-gesund.info/Artikel/13858.html

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« Antworten #5 am: 27. Oktober 2007, 15:39:32 »

Ich brauch mal Wellnes-URLAUB !!!  Weinen   
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