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Delfinbegegnung mit Bewegungstherapie in Australien
 
Dortmund Eving und mehr, eine Seite für Evinger
16. Dezember 2018, 09:21:08 *
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Autor Thema: Delfinbegegnung mit Bewegungstherapie in Australien  (Gelesen 2582 mal)
Nike
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« am: 22. Februar 2005, 07:57:55 »

http://www.delfintherapie.net


Zitat
Zur Zeit befindet sich unsere Website noch im Aufbau. Wir werden uns bemühen, Ihnen so schnell wie möglich das gesamte Spektrum zu präsentieren. Aktuell können Sie sich schon einmal über die Delfinbegegnung mit begleitender Therapie informieren. Der Schwerpunkt unserer Präsenz wird  auf Information und Durchführung der Therapie liegen. Dieser Bereich wird sicher von großem Interesse für Sie sein. Schauen Sie doch einfach demnächst noch einmal vorbei!
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Nike
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« Antworten #1 am: 27. Juli 2005, 13:32:45 »

BRECHTEN - Bettina und Volker Schamke haben Reisefieber. In ihren Koffern befindet sich eine gehörige Portion Hoffnung. Hoffnung, dass ihren schwerstbehinderten Söhnen Niklas und Leon die Delfintherapie im September in Florida in der Entwicklung hilft.

Knapp 14 Monate nach dem ersten Spendenaufruf in den Ruhr Nachrichten hat das Drillings-Elternpaar dank vieler privater und Firmenspender 14000 Euro auf dem Dolphin Aid-Konto, um nach Key Largo zur Therapie zu fliegen. Mit dabei ist auch Töchterchen Aline, die am 28. Februar 2000 als einzige gesund zur Welt kam.

Das Schicksal der jungen Familie hat nicht nur die Brechtener zusammengeschweißt. Auf dem Gemeindefest der evangelischen Kirche wurde fleißig für die jetzt fünfeinhalb Jahre alten Jungen gesammelt, und die Feuerwehrmänner aus Dortmund und Recklinghausen/Herten trafen sich im Eisstadion zu einem Benefizspiel. "Wir möchten uns bei jedem bedanken, der uns durch seine Spende diese Chance ermöglicht hat," sagen Schamkes.

Bettina ist ein wenig mulmig. Es ist schon ein langer Flug mit drei Kindern. Momentan geht es Niklas und Leon, die an einer Hinrschädigung leiden und weder laufen noch sprechen können, recht gut. Sie besuchen nach wie vor den integrativen Kindergarten der Caritas in Nette und werden dort hervorragend und liebevoll betreut.

"Niklas kann inzwischen Rollstuhlfahren und Leon fast perfekt krabbeln", erzählen die Eltern stolz.

Ständiger Kampf

Was für viele Elternpaare selbstverständlich ist, kostet Bettina und Volker Schamke ungeheure Kraft. Die ständige Auseinandersetzung mit der Krankenkasse und dem Medizinischen Dienst, wenn es um Hilfsmittel für die Jungen geht, zerrt an ihren Nerven. So haben die Schamkes um "Aktivrollis" für die beiden regelrecht kämpfen müssen.

Diese Rollstühle sind komfortabler als das Standardformat, werden nach Größe und Gewicht für die Kinder angefertigt. Bis die Genehmigung durch war, war Bettina Schamke mit den Kleinen Monate ans Haus gebunden, denn in den Kinderwagen passten Leon und Niklas nicht mehr, da sie sich körperlich altersgerecht entwickeln.

Besonders verletzt hat Bettina Schamke der unsensible Spruch einer Krankenkassen-Mitarbeiterin. "Sie sagte zu mir, wenn man schon zwei behinderte Kinder habe, wolle man wenigstens schöne Rollstühle haben", erinnert sich die junge Mutter. "Ich war sprachlos und bin gegangen, denn es geht mir nicht um Schönheit, sondern einzig und allein um meine Kinder".

So kann Niklas nun mit fünf Jahren zum ersten Mal am gemeinsamen Frühstückstisch sitzen. "Er hat jetzt einfach eine andere Perspektive", erzählt der Papa begeistert. Zurzeit "diskutieren" Schamkes mit ihrer Kasse über Sitzschalen bzw. Therapiestühle für die beiden Jungen. "Sie können mir glauben, wir würden gerne auf so etwas verzichten", meinen beide unisono. " Und ich glaube ihnen!

Zuversicht

Bei allem Stress überwiegt jetzt die Vorfreude auf die Delfintherapie. "Wenn wir nach Hause kommen, wissen wir, was sich bei den Jungen verändert hat", sind Volker und Bettina Schamke voller Zuversicht.
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