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Drehbuch für den Ruhestand gut planen
 
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« am: 06. Mai 2007, 12:49:26 »

Bonn/Magdeburg (dpa/gms) - «Es konnte nicht sein! Ich konnte nicht zwischen dem 30.4. und dem 1.5. schlagartig vertrottelt sein! Kaum war ich in Rente, stellten sich Besucher ein.

Und es gab kaum ein Gespräch, in dem es nicht hieß: du musst jetzt aber...», erzählt Prof. Christine Swientek. Sie war Erziehungswissenschaftlerin an der Universität Hannover, vor der Rente. «In Rente gehen» ist wie mit der Schule fertig sein: Plötzlich stehen viele Optionen offen, dennoch fällt die Orientierung schwer - weil die bisherige Rolle weg ist.

«Je stärker im Job, je höher der Status, umso tiefer der Fall, wenn plötzlich alles aufhört. Und noch tiefer scheint der Fall, wenn die neue Rolle nur noch 'Rentner' heißt», schreibt Christine Swientek im Buch «Ins wilde, weite Land des Alterns». «Die Identifikation der Menschen über ihre Arbeit ist immens», sagt Rolf Horak, Psychologe an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Fällt die Arbeit weg, sei das für viele, als werde ihnen der Boden unter den Füßen weggezogen.

«Auf einmal sind wir alle 'nur noch Rentner' und haben jeweils sehr unterschiedlich unsere Probleme mit diesem schlechtgemachten Status», schildert Swientek die Situation. Die Aufgabe sei dann, eine neue Rolle zu finden, die Halt bietet.

«Menschen, die keine Verpflichtungen mehr haben, genießen das am Anfang. Dann belastet die Leere», sagt Uwe Kleinemas vom Zentrum für Alternskulturen an der Universität Bonn. Im Haus oder Garten zu werkeln, reiche auf Dauer nicht aus. «Irgendwann ist auch der letzte Keller aufgeräumt, und dann fragen sich die Leute: 'Was jetzt?'»

Wichtig sind in dieser Situation laut Christine Swientek eine gute Selbsteinschätzung und eine realistische Gegenwartsbetrachtung. Mit anderen Worten: Wer große Pläne hat, scheitert möglicherweise - etwa weil sie die eigenen Möglichkeiten übersteigen, sagt Kleinemas. Ein Ansatzpunkt seien deshalb Talente. «Viele Menschen haben ein Talent, das sie früher nicht verfolgen konnten, sei es im künstlerischen oder handwerklichen Bereich.» Daran könne angeknüpft werden.

Völlig neu fangen die wenigsten an, sagt Horak: «Wenn die Rolle wegbricht, orientieren sich die Menschen an Lösungen, die sie ihr Leben lang genutzt haben.» Einen Mann, der mit Herz und Seele Vater war, kann die Beschäftigung mit den Enkeln ausfüllen. Was macht mir Spaß, und was gibt mir Sinn? Das sind laut Kleinemas Fragen, an die sich viele Rentner herantasten müssen.

Es gibt schillernde Beispiele für eine geglückte Neuorientierung: Manche Rentner arbeiten als Entwicklungshelfer, andere studieren. Doch das ist nicht der Maßstab: «Entscheidend ist, ob gewählte Aufgaben und Aktivitäten den eigenen Neigungen entsprechen», sagt Kleinemas. Genauso erfüllend könne es sein, die lange zurückgestellte Leidenschaft fürs Motorradfahren neu zu entdecken.

Nur eines sollten Rentner laut Kleinemas nicht tun: den Kopf in den Sand stecken und warten, dass sich Dinge von selbst ergeben. «Die ergeben sich nämlich nicht.» Anders als vor 50 Jahren hätten Senioren heute oft noch viele Jahre und große Gestaltungsmöglichkeiten vor sich. «Wer offen ist für neue Ideen, hat alle Chancen, einen guten Platz für sich zu finden.»

Literatur: Christine Swientek: Ins wilde, weite Land des Alterns. Herder Spektrum, ISBN-13: 978-3451055959, 9,90 Euro.
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