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"Ein Absturz ist nahezu ausgeschlossen"
 
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19. November 2017, 00:55:34 *
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Autor Thema: "Ein Absturz ist nahezu ausgeschlossen"  (Gelesen 2012 mal)
Nike
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« am: 15. August 2005, 20:07:52 »

Aus 130 Metern Höhe durch die Wartungsluken des Florian erhält das Projekt Werbebanner eine ganz andere Dimension.

"Vorsicht! Niedrig und dreckig!", warnt Spork bevor er durch ein kleines quadratisches Loch im Turminnern verschwindet. In der 1,20 Meter hohen Turmkanzel, in der man nur gebückt stehen kann, erwartet ihn bereits Anke Liebel, einzige Frau im siebenköpfigen Team der Industriekletterer. Sie koordiniert die Arbeit von oben und gehorcht den Anordnungen ihrer fünf Kollegen. Geübt huscht sie von einer Ausstiegsluke zur nächsten, reicht Seile herunter, zieht andere stramm und steht immer in Hab-Acht-Stellung, falls einer der Kletterer Hilfe benötigt. Die Luken mit etwa einem halben Meter Durchmesser geben den Blick und den freien Fall frei auf 130 Meter Turmschaft und die darunter liegende Landschaft in der Größe von Modelleisenbahnen.

"Ein bisschen Überwindung braucht es schon, sich durch die Luke abzuseilen, um am Turm zu arbeiten", räumt die gelernte Höhenarbeiterin ein. "Das braucht man aber auch, damit man sich auf die Sicherheit konzentriert." Und die wird groß geschrieben. "Ein Absturz ist nahezu ausgeschlossen, weil wir auf doppelte Sicherung setzen", betont Projektleiter Spork, während er sich mit einem Stoßfalldämpfer in der Nähe der Luke sichert. Als nach zwei Tagen konzentrierter Arbeit auch der zweite Teil des Banners hängt, ist Spork zufrieden. "Am Montag müssen wir nur noch den dritten Teil aufhängen und die Gurtschlösser verschweißen, damit der Wind nicht darunter greifen kann." Dann soll das Korsett sieben Monate den Florian bekleiden, bevor es Platz machen muss für weitere Werbeträger, die während der Fußball-WM Deutschlands größte Litfaßsäule nutzen wollen.
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« Antworten #1 am: 15. August 2005, 20:08:31 »

Wie Ameisen oder Läuse an Pflanzenstängeln wirken die Industriekletterer an dem in den Himmel ragenden Florian.

Samstagvormittag im Westfalenpark: Dem Fernsehturm verpasst ein Team von sieben Höhenarbeitern gerade ein neues Gewand. "Germanwings " Flüge ab 19 Euro" prangt dann auf gelb-brombeerfarbenen Bannern am Turmschaft.

Vor dem Hintergrund der schnell vorbeiziehenden Wolken wird manch einem Beobachter allein vom Hinsehen schwindelig. "Das müssen mindestens Bergsteiger sein", zeigt sich ein Mann beeindruckt. Eine Familie spekuliert über mögliche Unfälle und die Arbeit der Bergungsleute. Andere können einfach den Blick nicht abwenden von den fünf dunklen Figuren, die sich scheinbar schwerelos am Florian entlang hangeln.

Zwei Stunden lang ist von unten kaum ein Fortschritt ihrer Arbeit zu sehen. Der zweite Teil des dreiteiligen Banners ist verdreht und muss mit den Buchstaben des ersten, bereits am Freitag montierten, in Einklang gebracht werden.

"Die Montage dieses Werbebanners, das sich einmal um den ganzen Turmschaft schlingt, ist schwieriger als bei den üblichen Flächenbannern", erläutert Gregor Spork, der das Projekt leitet und koordiniert. "Ein Arbeiter muss das ganze Banner zusammenziehen und mit Gurtschlössern befestigen " wie beim Korsett einer Frau."

Solange das Banner eingerollt im Eingangsbereich des Turms liegt, wirkt es eher unscheinbar, wie eine dünne Wurst aus Plastikplanen, achtlos in die Ecke geschoben. "Die Plastikfolie muss nicht dick sein, sie dient nur als Werbeträger", erläutert Spork. Festgezurrt wird es mit einem Netz angeschweißter PVC-Gurte, die verhindern sollen, dass der Wind unter das Banner greift und es zerreißt. - Heike Thelen

Seite 3: Absturz -

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Das Werbebanner des Billigfliegers Germanwings am Florianturm ist 57 Meter hoch und hat einen Umfang von 27 Metern. Es besteht aus einem äußerst widerstandsfähigen Polyestergewebe. Der oberste Rand liegt in einer Höhe von 150 Metern am Turmschaft, der wegen seiner konischen Form eine besondere Geometrie des Banners erfordert. -

Montag, 15. August 2005  |  Quelle: Ruhr Nachrichten (Dortmund)
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