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Der Klempner ist nicht der Maler
 
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Autor Thema: Der Klempner ist nicht der Maler  (Gelesen 1515 mal)
Nike
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« am: 17. November 2005, 15:23:10 »

Verwirrung um alte und neue haushaltsnahe Dienstleistungen

Mehr Wachstum und dadurch mehr Arbeitsplätze sind das Ziel der künftigen schwarz-roten Regierunge. Laut Koalitionsvertrag sollen deshalb Handwerkerrechnungen künftig besser absetzbar sein. Aber schon heute können Privatleute manche Handwerkerrechung als so genannte "haushaltsnahe Dienstleistung" von der Steuer absetzen. Rechtsgrundlage ist § 35a Absatz 2 EStG.

Alle Privatpersonen kommen in den Genuss der Steuer-Ersparnis, sofern sie in ihrem Privathaushalt einen Unternehmer mit einer haushaltsnahen Dienstleistung betrauen. Und zwar unabhängig davon, ob die Privatperson im eigenen, selbstgenutzten Haus oder der selbstgenutzten Wohnung lebt oder aber zur Miete wohnt.

Mit "haushaltsnahen Dienstleistungen" sind generell kleinere Verschönerungs- und Ausbesserungsarbeiten gemeint, die regelmäßig in einem Haushalt anfallen und die der Steuerpflichtige auch selbst ausführen könnte. Beispiele hierfür sind Fensterputzen, das Reinigen der Dachrinne oder Gartenarbeiten. Aber auch kleinere handwerkliche Tätigkeiten, wie Tapezieren und Streichen von Wänden oder Türen. Umfassende Modernisierungsarbeiten hingegen zählen heute noch nicht zu "haushaltsnahen Dienstleistungen". Die Faustformel lautet bislang also: "Heizung streichen" wird als haushaltsnahe Dienstleistung vom Fiskus anerkannt, "einen neuen Heizkörper installieren" dagegen nicht. Das soll sich laut Koalitionsvertrag jedoch ändern - allerdings nicht vor dem Jahr 2007. Voraussichtlich wird der Begriff "haushaltsnahe Dienstleistung" erweitert. Dann könnte auch die Klempnerrechnung absetzbar sein. Aber das ist noch ungewiss...

Nach der jetzigen Regelung muss folgendes beachtet werden, wenn die Kosten für den Maler letztendlich zur Steuer-Ersparnis führen sollen:

    * Steuerpflichtige müssen einen selbständigen Unternehmer für die Dienstleistungen beauftragen.
    * Dieser Unternehmer muss eine schriftliche Rechnung stellen.
    * In der Rechnung muss detailliert aufgeführt sein, um welche Leistungen es sich handelt. Die relativ offene Bezeichnung "Hausmeistertätigkeiten" beispielsweise reicht nicht aus.
    * Die Leistungen müssen im Haushalt des Steuerpflichtigen erbracht werden und dieser Haushalt muss sich in Deutschland befinden.
    * Materialkosten müssen auf der Rechnung separat ausgewiesen werden. Diese kann der Steuerpflichtige nicht absetzen. Absetzbar sind nur die Arbeitskosten!

    * Bei den Kosten darf es sich nicht um Betriebsausgaben oder Werbungskosten handeln. Das heißt, die Arbeiten müssen in einem Privathaushalt durchgeführt werden.
    * Ohne Rechnung und Zahlungsnachweis, also einen Überweisungsbeleg des Kreditinstituts, keine Steuer-Ersparnis! Beide Belege müssen der Steuer-Erklärung beigelegt werden. Im Klartext: Wer die Handwerkerrechung bar bezahlt, kann sie dann leider nicht absetzen.

Mit der Regelung lassen sich 20 % der Kosten einsparen, aber nicht mehr als 600,00 Euro, die direkt von der Steuerschuld abgezogen werden. Das bedeutet, dass Rechnungen bis zu 3.000,00 Euro berücksichtigt werden. Die Ermäßigung wird mit der Steuererklärung beantragt, die einzelnen Positionen sind dann im Mantelbogen der Steuererklärung einzutragen.

Auch wer eine Haushaltshilfe angestellt hat, kann diese steuerlich geltend machen: Wenn sie auf 400-Euro-Basis beschäftigt ist, dürfen zehn Prozent der Kosten, maximal aber 510 Euro im Jahr von der Steuerschuld abgezogen werden. Zahlt der Arbeitgeber Sozialbeiträge, sind es zwölf Prozent oder maximal 2400 Euro.
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