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Gasometer-Sprenung: Stahlriese ging zu Boden
 
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16. Januar 2018, 19:33:54 *
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Autor Thema: Gasometer-Sprenung: Stahlriese ging zu Boden  (Gelesen 1689 mal)
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« am: 19. Dezember 2005, 06:41:53 »

Dortmund - Es war eine perfekte Sprengung wie aus dem Bilderbuch. Was übrig blieb am Samstagnachmittag vom Gasometer auf der Kokerei Hansa in Dortmund-Huckarde, dem 103 Meter hohen Stahlriesen mit 54 Metern Durchmesser und 1800 Tonnen Gewicht, war ein großer Haufen Stahl, umgeben von Glas- und Farbsplittern, die auf das nächste Umfeld geregnet waren.


"Alles nach Plan", meldeten Sprengmeister und Sicherheitspersonal am Samstagnachmittag nach der Sprengung des Gasometers der Kokerei Hansa in Huckarde.

Innerhalb weniger Sekunden sackt der Stahlriese in sich zusammen und macht Platz für mögliche Nachnutzungen.

Pünktlich um 14.15 Uhr stößt Sprengmeister Hermann Havekost einmal lang und zweimal kurz in sein Signalhorn, gefolgt vom Countdown für die Fotografen: 5 " 4 " 3 " 2 " 1.

Dann der Moment, auf den mehrere hundert Zuschauer gewartet haben: Mit einem gedämpften Knall schießen Lichtblitze aus den Spreng-Öffnungen des Gasometers. Noch einmal stößt er Dampf aus. Wie das letzte Aufbäumen eines fauchenden Drachen. Dann verbeugt sich das einstige Wahrzeichen wie in Zeitlupe vor den Umstehenden, gibt den Blick frei in sein leeres Inneres, bevor es plötzlich in sich zusammensackt und starr liegen bleibt.

Perfekte Sprengung

Eine perfekte Sprengung wie aus dem Bilderbuch. Was übrig bleibt von dem 103 Meter hohen Stahlriesen mit 54 Metern Durchmesser und 1800 Tonnen Gewicht ist ein großer Haufen Stahl, umgeben von Glas- und Farbsplittern, die bei der Sprengung auf das nächste Umfeld geregnet sind.

Der verbleibende Stahlschrott ist auch der Anlass für den nicht alltäglichen Familienausflug von Marc Werner und Ehefrau Karin mit ihrem viereinhalb Monate alten Sohn Finn. Denn der Bottroper arbeitet bei der RAG-Tochter WSA GmbH, die den Schrott separieren und im Gelsenkirchener Hafen zur weiteren Nutzung veredeln wird.

Auch Rolf Dorny aus Nette ist mit seinem achtjährigen Enkel Julian zu dem Kokerei-Gelände gekommen, wo früher sein Schwiegervater gearbeitet hat. "Es ist ja schon ein Stück Heimatgeschichte, das heute wieder verloren gegangen ist", bedauert er. Eine leicht wehmütige Stimmung, die er mit der Mehrzahl der Umstehenden teilt.

Erhalt war zu teuer

Doch harte Fakten sprachen dagegen. "Der Erhalt des Gasometers war einfach zu teuer, und es gab auch weit und breit keinen Käufer", begründet Michael Nicolas, Pressesprecher der Montan-Grundstücksgesellschaft mbH (MGG) den Entschluss zum Abriss.

Was nach der Sanierung mit der Fläche passiert, steht allerdings auch noch in den Sternen. "Ein ehemaliges Kokerei-Gelände ist immer etwas problematisch, weil man nicht weiß, wie sehr der Boden belastet ist", verweist Nicolas auf weitere Gutachten. "Danach ist alles offen: Gewerbe, Großgewerbe, vielleicht sogar Wohnen..."

Doch zunächst müssen sich die Huckarder an ein Ortsbild ohne ihren prägnanten Nachbarn gewöhnen. Nachdem Sprengmeister Hermann Havekost mit drei kurzen Signalen Entwarnung gegeben hat, strömen die Zuschauer zu dem niedergestreckten Giganten.

Sie suchen in der verschneiten Landschaft nach Souvenirs oder nutzen den außergewöhnlichen Anblick als Kulisse für Erinnerungsfotos.

Bildergalerie:  Sehen Sie wie der Gasometer der ehemaligen Kokerei Hansa in sich zusammenfällt -> http://www.westline.de/nachrichten/bildergalerien/thumbnails.php?album=307
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