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Wechsel in private Krankenversicherung nicht überstürzen
 
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19. April 2018, 22:36:55 *
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« am: 25. Juni 2006, 13:22:05 »

Berlin (dpa/gms) - Die Diskussion um die Gesundheitsreform hat zahlreiche Versicherte verunsichert. Besonders viele Gedanken dürften sich Gutverdienende machen, die überlegen, nun noch in die private Krankenversicherung (PKV) zu wechseln.

Während Verbraucherschützer dringend abraten, empfehlen die Versicherer gerade jetzt einen raschen Wechsel. «Im Moment kann man niemandem raten, in die PKV zu gehen», sagt Stefan Etgeton vom Verbraucherzentrale Bundesverband in Berlin. «Vermutlich wird es für privat Versicherte teurer werden», so der Gesundheitsexperte. Bei der anstehenden Gesundheitsreform würden sie eventuell sogar stärker zur Kasse gebeten als Beitragszahler zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Die privaten Versicherungen halten dagegen: Vor allem gesetzlich versicherte Gutverdiener würden doch zur Kasse gebeten, sagte Stephan Caspary vom Verband der Privaten Krankenkassen (PKV) in Berlin.

Am Mittwoch war ein Papier aus dem Bundesgesundheitsministerium bekannt geworden, das eine deutliche Anhebung des Bemessungsgrenze von derzeit 3562,50 Euro und damit eine stärkere Belastung von Gutverdienern in der GKV vorsah. Diese Grenze liegt gegenwärtig bei 3562 Euro Monatseinkommen und deckelt den prozentualen Anstieg der Beiträge: Wer mehr verdient, muss keinen höheren Beitrag bezahlen. Allerdings waren die Pläne zur Erhöhung der Grenze vom Ministerium und von Koalitionspolitikern anschließend relativiert worden.

Sollten sie jedoch Wirklichkeit werden, würde das den Wechsel zur PKV enorm erschweren, sagt PKV-Sprecher Caspary. «Man muss unterstellen, dass bei einer Anhebung der Bemessungsgrenze die Versicherungspflichtgrenze entsprechend mitsteigt.» Sie liegt gegenwärtig bei 3937,50 Euro. Nur wer mehr verdient, darf die GKV verlassen und in eine private Kassse wechseln. Wer sich ohnehin überlege, in die PKV zu wechseln, sollte es also bald tun, «solange es noch möglich ist», sagte Caspary.

Mit einem Wechsel seien die Versicherten zunächst auf der sicheren Seite. «Die Leute im Altbestand haben ja einen gewissen Vertrauensschutz», sagte Caspary. Verbraucherschützer Etgeton sieht jedoch genau diese Neukunden auf der Verliererseite: Komme ein Systemwechsel, gehörten sie zu den letzten, die einen Vertrag in der alten Form mit der PKV abschließen - und sie müssten dann, wenn keine neuen Beitragszahler nachrücken, am Ende horrende Beiträge zahlen.

Ein überstürzter Wechsel in die private Krankenversicherung sei auch deswegen nicht ratsam, da eine Rückkehr in die GKV später fast nicht mehr möglich sei, sagte Etgeton. «Für über 55-Jährige ist sie sogar komplett ausgeschlossen.» Auch grundsätzlich seien die Verbraucherzentralen der PKV gegenüber skeptisch, da sie die Aufnahme von Neumitgliedern von einer Gesundheitsprüfung abhängig machten. Dies verzerre den Wettbewerb mit der GKV. «Die Rosinenpickerei privater Krankenversicherer muss ein Ende haben», forderte der vzbv daher bereits vor einigen Wochen.

Nach Angaben der Verbraucherschützer ist ein Ausstieg aus der GKV vor allem für junge und gutverdienende Arbeitnehmer ohne Kinder attraktiv. So zahle ein 30-Jähriger, dessen Monatsgehalt 3937,50 Euro übersteigt, in der gesetzlichen Kasse rund 300 Euro pro Monat, in der PKV dagegen nur die Hälfte. Je älter die Versicherten würden, desto stärker stiegen allerdings die Beiträge, so der vzbv.

Über die gegenwärtig in der Arbeitsgruppe Gesundheitsreform diskutierten Vorschläge, die zum 1. Januar 2007 umgesetzt werden sollen, will die Bundesregierung erst Anfang Juli entscheiden. Vorher, räumen Etgeton und Caspary ein, sind keine sicheren Aussagen möglich. «Es gibt eine ganz große Verunsicherung unter den Leuten», sagt PKV-Sprecher Caspary. Und Verbraucherschützer Etgeton rät: «Im Moment würde ich zu gar keinen Veränderungen raten.»
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