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Gerda Kieninger: "Opposition ist Mist"
 
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23. April 2018, 18:43:18 *
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Nike
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« am: 25. Juli 2006, 10:01:35 »

Eving - Seit mehr als 25 Jahren ist die Evingerin Gerda Kieninger (55) aktiv in der SPD, seit elf Jahren als Landtagsabgeordnete in Düsseldorf. Über ihre politische Karriere sprach Redakteurin Petra Frommeyer mit ihr.

Wie sind Sie zur Politik gekommen?

Kieninger - : Wir wohnten damals an der Preußischen Straße. Dort wurde ein Kind totgefahren. Ich habe alle Eltern mobilisiert und Unterschriften für eine Zone 30 gesammelt. Bei einem Sportfest habe ich dem damaligen Ratsvertreter Erwin Hüsken auf den Nerven herumgetrampelt. Es endete damit, dass er meinte, ich müsse unbedingt politisch arbeiten.

Wo haben Sie dann begonnen?

Kieninger - : Als Mitglied der SPD Eving 3 und in der AsF. Dort war ich Stadtbezirksvorsitzende, später im Unterbezirksvorstand der AsF und der SPD, dann im Bezirks- und Landesvorstand. Ich war Bezirksvertreterin, und jetzt arbeite ich im Landtag.

Eine steile Karriere, besonders für eine Frau. Der Landtag ist eine andere Liga. Hatten Sie zunächst Startschwierigkeiten?

Kieninger - : Anfangs hatte ich damit zu tun, mein Büro im Landtag überhaupt wiederzufinden. Dann bin ich versunken in Papierbergen, weil ich jedes Schreiben zunächst für unheimlich wichtig hielt. Und ich musste allein herausfinden, welche Wege man gehen muss, wenn man etwas erreichen will.

Wie meinen Sie das?

Kieninger - : Wir waren damals Regierungspartei, und deshalb bin ich sofort zu den Ministern gelaufen, wenn ich für ein Projekt wie z.B. das Eckeystadion, die Jugendfeuerwehr Deusen oder den Jugendtreff Brechten Geld locker machen wollte. Schnell begriff ich, wie wichtig dabei auch die Menschen im Hintergrund und in der Bezirksregierung sind.

Besteht Ihre Arbeit also auch im positiven Sinne aus Klinkenputzen?

Kieninger - : Das kann man wohl sagen. Und inzwischen weiß ich, dass es schwieriger ist, 20 000 Euro als zwei Millionen zu bekommen. Denn an den Großprojekten hängen viele dran, die sie durchboxen wollen.

Wo liegen Ihre politischen Schwerpunkte?

Kieninger - : Ich habe mich immer für die Frauen stark gemacht, war 1998 auch Vorsitzende im Frauenausschuss, jetzt bin ich dessen Sprecherin. Außerdem habe ich im Ausschuss für Umweltschutz und Raumordnung sowie im Petitionsausschuss gearbeitet. Letzterer ist unheimlich spannend, weil man erlebt. wie oft der Amtsschimmel wiehert. Heute bin ich Mitglied im Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales.

Wie oft sind Sie in Düsseldorf?

Kieninger - : Mindestens drei Mal in der Woche.

Man sieht Sie recht häufig noch in Ihrer Heimat Eving. Wie schaffen Sie das?

Kieninger - : Ich bin bemüht, die Bodenhaftung nicht zu verlieren. Ich habe eine sehr enge Beziehung zu Eving und weiß, dass sich z.B. die Vereine freuen, wenn ich sie besuche oder bei Festen die Schirmherrschaft übernehme. Außerdem bin ich ja auch als AWO-Vorsitzende an Dortmund gebunden.

Hat sich Ihre Arbeit mit dem Regierungswechsel in NRW verändert?

Kieninger (verschmitzt) - : Na klar. Opposition ist Mist. Die Gestaltungsspielräume sind ganz anders. Da es aber keinen Dortmunder CDU-Abgeordneten in Düsseldorf gibt, halten wir für Dortmund die Fahnen hoch.

Wie entspannen Sie sich?

Kieninger - : Ich habe gerade zum ersten Mal seit fünf Jahren Urlaub auf Ischia gemacht. Ansonsten freue ich mich, wenn ich mal in Ruhe ein Buch lesen und mit meiner Enkelin Lea unterwegs sein kann. Ansonsten bleibt keine Zeit für andere Hobbys.

Sind Sie am Ende der Karriereleiter angekommen?

Kieninger - : Ich denke schon. Man hat mich zwar schon mal gedrängt, für den Bundestag zu kandidieren, aber das möchte ich nicht.

Sind Sie rundherum zufrieden mit Ihrem Leben?

Kieninger - : Eigentlich schon. Ich habe viel erreicht. Was mir fehlt, ist mein verstorbener Mann. Wenn ich nach Hause komme, ist niemand da, der sich mit mir ärgert, mich runterholt oder sich mit mir freut. Die Kinder sollte man nicht belasten.

Quelle: Ruhr Nachrichten
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