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Warnung vor Allergien durch industrielle Duftstoffe
 
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19. Januar 2018, 21:41:32 *
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Autor Thema: Warnung vor Allergien durch industrielle Duftstoffe  (Gelesen 1665 mal)
Nike
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« am: 02. Oktober 2006, 14:32:35 »

Bremen (dpa) - Der Bremer Dermatologe Friedrich Bahmer warnt vor Allergien durch Duftstoffe in Köperpflegeprodukten und Nahrungsmitteln. Die früher natürlich gewonnenen Parfüms würden heute in großen Mengen synthetisch hergestellt.

«Das hat dazu geführt, dass die Zahl der Allergien zugenommen hat», sagte der Professor vom Klinikum Bremen-Mitte. Zwar sei es schwer, die Zahl der Betroffenen zu beziffern. «Aber man muss davon ausgehen, dass es mehrere Zehntausend sind.» Anlässlich des Deutschen Allergie- und Asthmatages am Samstag in Bremen appellierte der Allergologe an die Industrie, weniger aggressive Stoffe zu verarbeiten.

Deodorants, Weichspüler, Bohnerwachse - «im Prinzip sind überall Duftstoffe drin», sagte Bahmer, Chefarzt der Hautklinik am Bremer Klinikum. «Das ist eine richtige Umweltverschmutzung, allergologisch gesehen.» Zur Aromatisierung steckten Stoffe wie so genannte Zimtaldehyde auch in Nahrungsmitteln. «Das sind chemische Verbindungen, die diesen Zimtgeschmack haben.» Man könne sich nicht gegen die Parfüms wehren, betonte der wissenschaftliche Leiter des Asthmatages. «Das ist wie Passiv-Rauchen.»

Bis jemand allergisch auf die Stoffe reagiere, könnten Jahre vergehen. «Das ist ein schleichender Prozess», sagte Bahmer. «Irgendwann ist die Allergie da und dann hat man sie für den Rest des Lebens. Da gibt es keine vernünftige Behandlung.» Die Beschwerden reichten von Atemnot bis zu stark juckenden Hautausschlägen.

Der Mediziner appellierte an die Industrie, die Konzentrationen der Stoffe zu verringern und Substanzen zu verwenden, die weniger Allergien auslösen. Den Konsumenten riet Bahmer, daheim keine Duftsprays zu verwenden: «Besser einfach mal lüften.»
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« Antworten #1 am: 02. Oktober 2006, 14:34:40 »

Zu viel Hygiene fördert Allergien bei Kinder

Berlin (dpa/gms) - Blitzblanke Küchenfliesen, sterilisierte Babynahrung und antibakterielle Reiniger selbst im Kinderzimmer - viele Eltern wollen ihre Kinder möglichst vor jedem Keim schützen.

Doch unter Umständen schadet die perfekte Sauberkeit dem Nachwuchs mehr, als dass sie nützt. Die so genannte Hygiene-Hypothese, nach der übertriebene Reinlichkeit für viele Allergien verantwortlich ist, hat durch eine kürzlich veröffentlichte Studie neue Bestätigung erfahren.

So sind Kinder, die aus sozial schwachen Familien stammen, mit älteren Geschwistern aufwachsen oder früh den Kindergarten besuchen, weniger oft von Allergien betroffen, heißt es im Kinder- und Jugendgesundheitssurvey (KiGGS). Für die vom Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin vorgenommene Studie werden über einen längeren Zeitraum hinweg bundesweit rund 18 000 Kinder untersucht. So leiden nur 13,6 Prozent der Kinder aus der so genannten Unterschicht an allergischen Krankheiten wie Heuschnupfen oder Neurodermitis. Bei den «Oberschicht»-Kindern sind es dagegen fast 19 Prozent.

Die Daten bestätigten ältere Untersuchungen, sagt Prof. Torsten Schäfer, Allergologe an der Universität Lübeck. So sei es bekannt, dass Kinder, die auf dem Bauernhof von klein auf Kontakt zu Tieren hatten, seltener an Allergien erkrankten. «Eine solche Stimulation ist frühzeitig notwendig, um das Immunsystem anzuregen», erklärt der Experte. «Das Immunsystem scheint etwas zu beißen zu brauchen», sagt auch Ulrich Fegeler, Kinderarzt in Berlin. Bleiben die Impulse aus, richtet es sich gegen den eigenen Körper - eine Allergie entsteht.

Ganz automatisch holen sich Kinder diese Keime bei Altersgenossen in Kindergarten oder Schule. «Auch ältere Geschwister sind Bakterienschleudern», sagt Fegeler, der auch Landesvorsitzender des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) in Berlin ist. Den Kindern aus «bildungsfernen Schichten», die sonst eher krank sind als der Nachwuchs der Mittelschicht, komme beim Thema Allergien der «robuste Umgang mit der Umwelt» zugute.

«Man sollte den Kindern nicht mit Desinfektionsmitteln hinterherwischen», rät Kinderarzt Fegeler. Zudem sollte man es ihnen nicht grundsätzlich verbieten, Dinge in den Mund zu nehmen. «Kinder betreiben mit dem Mund Materialprüfung», so der Experte. Auch sei es kein Drama, wenn Kinder zum Beispiel am Strand mal Sand in den Mund steckten. Zuhause reiche eine ganz normale «Wischhygiene» völlig aus.

Allerdings gilt der Zusammenhang zwischen Keimfreiheit und Allergieneigung laut Prof. Schäfer nicht für alle Allergien, zumal viele auch erblich bedingt sind. Die Grenzziehung zwischen «erwünschten» und «unerwünschten» Keimen ist außerdem schwer zu ziehen. Gegen Infektionskrankheiten wie Masern, Mumps oder Tetanus sollte in jedem Fall geimpft werden, da sie gefährlich werden können, sagt Prof. Schäfer. Hier gebe es auch Studien, denen zufolge geimpfte Kinder seltener Allergien entwickelten als ungeimpfte.

In Bezug auf Haustiere hat es dagegen in den vergangenen Jahren ein Umdenken gegeben. Während früher den Kindern, bei denen eine genetische Vorbelastung in Bezug auf Allergien vermutet wurde, von Tierhaltung abgeraten wurde, werde das jetzt differenzierter gesehen. «Eine Katze, Meerschweinchen oder Kaninchen sind nach wie vor nicht günstig», sagt Prof. Schäfer. Gegen einen Hund beispielsweise sei aber nichts einzuwenden.

Die beste Allergievorbeugung ist nach Angaben von Fegeler jedoch die Muttermilch: «Wenn Kinder gestillt werden, entwickelt sich eine ganz bestimmte Darmflora», sagt der Kinderarzt. Das Verdauungssystem werde mit Erregern schneller fertig und scheide sie wieder aus. Auch stärkten die Muttermilch-Inhaltsstoffe das Immunsystem.
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Der Harte Kern


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Hahahahahahah


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puh
« Antworten #2 am: 02. Oktober 2006, 17:07:05 »

Zum Glück..... alles richtig gemacht!!! Cool  hahah
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Heut ist ein schöner Tag
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